NIKOLAUSDIENST (jährlich seit 1977)

Wir Pfadfinder bieten alljährlich einen Nikolausdienst an. Der Nikolaus und sein Grambus kommen an einem Wochenende um den 06.12. zu den Familien in Gunzenhausen und näherer Umgebung.

 

Termin in 2020: 05. und 06. Dezember

 

Der Nikolaus nimmt gerne eine Spende für seinen Einsatz entgegen. Dieses Geld geht in die aktive Kinder- und Jugendarbeit im Stamm.

 

Für Buchungen wenden Sie sich bitte, unter Angabe Ihrer Telefonnummer, an michaela.wegerer@dpsg-gun.de. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen zum Nikolausdienst. 


2017

Wir feiern Jubiläum! Unser Nikolausdienst wird 40 Jahre alt!

2011

Altmühl Bote vom 22.12.2011
Altmühl Bote vom 22.12.2011

2010

06.12.2010 - Nikolauseinsatz auf der Kinderstation WALD der Cnopf´schen Kinderklinik im Klinikum Ansbach

Pressemitteilung des Pressereferates der Diakonie Neuendettelsau vom 07.12.2010
Pressemitteilung des Pressereferates der Diakonie Neuendettelsau vom 07.12.2010

04.12.2010 - Nikolaus und Grambus bei den Regens-Wagner-Wohngruppen Gunzenhausen

2009

Spendensammlung für ein Kinderheim in Brasilien sowie den Pfadfindern

 

Der Nikolaus kommt ins Haus

 

Die Rover und Gruppenleiter des Stammes St. Marien Gunzenhausen der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) bieten wieder ihren Nikolausdienst an. Ab Samstag, den 05.12.2009 bis Sonntag, den 06.12.2009, besucht der Bischof Nikolaus mit seinen fleißigen Helfern wieder Familien mit Kindern in Gunzenhausen und der näheren Umgebung (keine Vereins- und Firmenveranstaltungen).

Ein Großteil der Geldspenden für den Nikolausdienst geht wieder an ein Kinderheim in Brasilien, welches wir mit dieser Aktion bereits seit 8 Jahren unterstützen. Der Rest fließt in die aktive pfadfinderische Kinder- und Jugendarbeit vor Ort im Stamm.
 

Ein Beitrag von Matthias Altmann 

2008

Der Nikolaus und seine Helfer kommen ins Haus

 

GUNZENHAUSEN – Die Pfadfinder des Stammes St. Marien Gunzenhausen der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) bieten ihren alljährlichen Nikolausdienst an.

 

Ab Freitag, den 05.12.2008 bis Sonntag, den 07.12.2008, besuchen der Bischof Nikolaus mit seinen fleißigen Helfern wieder Familien mit Kindern jeden Alters in Gunzenhausen und in der näheren Umgebung (keine Vereins- und Firmenveranstaltungen).

 

Ein Teil der Geldspenden für den Nikolausdienst gehen wieder an ein Kinderheim in Brasilien, welches wir mit dieser Aktion bereits seit 7 Jahren unterstützen. Der Rest kommt der aktiven pfadfinderischen Kinder- und Jugendarbeit vor Ort zu Gute.

 

Ein Bericht von Matthias Altmann 

2003

GUNZENHAUSEN (man) – Er lässt Kinderherzen höher schlagen und gibt einen Vorgeschmack auf das Weihnachtsfest: Der Nikolaus. Am Samstag hat der Mann mit dem langen weißen Bart und dem Bischofsstab wieder alle Hände voll zu tun. Vorzugsweise wenn es draußen schon dunkel ist, wird er mit dem Grampus an diverse Türen klopfen, Lob und Tadel, aber natürlich auch das eine oder andere Geschenk verteilen.

Auch in der Altmühlstadt wird am 6. Dezember wieder der ein oder andere Nikolaus unterwegs sein. Doch die Arbeitszeit des ehemaligen Bischofs und seines Knechts beschränkt sich schon längst nicht mehr auf diesen einen Tag, in Kindergärten, Vereinen oder Mutter-Kind-Gruppen ist das berühmte Paar bereits jetzt anzutreffen. Der Altmühl-Bote nutzte nun die Gelegenheit, einmal hinter den Bart des Nikolaus‘ zu kucken und stieß dabei auf Matthias Altmann.

Der 29-Jährige ist für den Gunzenhäuser Stamm der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg, dessen Vorsitzender er auch ist, als Nikolaus im Einsatz. Bereits seit 26 Jahren bieten die hiesigen Pfadfinder diesen gern genutzten Service an und es macht ihnen ganz offensichtlich Spaß. Altmann zumindest streift das Nikolauskostüm heuer bereits im zehnten Jahr über.

Vier Teams à drei Personen sind rund um den 6. Dezember in Gunzenhausen im Auftrag der Pfadfinderschaft unterwegs. Insgesamt rund 40 Termine müssen absolviert werden, am Nikolaustag stehen vor allem Privathaushalte auf dem Plan. Natürlich kommen Nikolaus und sein Grampus nicht mit der Kutsche, allein der fehlende Schnee macht dies in hiesigen Breitengraden unmöglich. Nein, das Paar fährt mit einem ganz normalen Auto vor. Ein „Rentier“ ist dabei allerdings schon im Spiel, so nämlich die liebevolle Bezeichnung für die dritte Person im Team: den Fahrer. Der (oder die) spielt, neutral gekleidet, keine unwichtige Rolle. Schließlich muss jemand kurz vor dem eigentlichen Besuch die Geschenke und eventuelle schriftliche Instruktionen über zu lobende oder zu tadelnde Kinder abholen. So erspart er dem Nikolaus und seinem Grampus jede Menge Umzieherei Dann erst haben Matthias Altmann und sein jeweiliger Partner ihren Auftritt. Ein bedeutungsschwangeres Klopfen an der Tür signalisiert den meisten Kindern, was da jetzt auf sie zukommt. Unter die Vorfreude mischt sich in der Regel, zumal bei den kleineren Kindern, eine ganz gehörige Portion Respekt und nicht selten ein kleines bisschen Angst. Mit einer vorweihnachtlichen Geschichte und ein paar Fragen gelingt es Altmann meist, die gespannte Atmosphäre zu lockern, bevor er einen Blick in sein goldenes Buch wirft.

Nicht mit dem Nikolaus drohen.
Eine Respektperson, das darf und soll der Nikolaus durchaus sein. Überhaupt nicht gern sehen es allerdings Altmann und seine Kollegen, wenn der Nikolausbesuch wie ein Damoklesschwert über einem Kind hängt. Es ist dem 29-Jährigen sogar schon einmal passiert, dass er einen Besuch abbrechen musste, so sehr fürchtete sich das Kind vor ihm. Das ist natürlich überhaupt nicht Sinn der Sache, die Kinder, so Altmann, sollen vor dem Nikolaus keine Angst haben. Daher bittet er die Eltern im Vorfeld auch immer, mehr Lob als Tadel zu notieren, damit sich der ehemalige Bischof bei den Kindern nicht unnötig unbeliebt macht. Je älter die Kinder sind, desto klarer ist ihnen natürlich, dass der Nikolaus nur ein verkleideter ist. Allerdings ist es Altmann selbst noch nie passiert, dass sich die Kinder entsprechend äußern, ihn auslachen oder gar an seinem – falschen – Bart herumzupfen. In der Regel, so Altmanns Erfahrung, werden selbst Kinder an der Grenze zum Jugendlichen noch von dem ganz besonderen Flair eines Nikolausbesuchs gepackt, erst recht, wenn kleinere Geschwister dabei sind.

Besonders stimmungsvoll ist es natürlich, wenn es zum Nikolausbesuch bereits den ersten Schnee gibt. Doch die weiße Pracht kann auch sämtliche Planung über den Haufen werfen. So geschehen erst vor vier Jahren, als nur die Termine im Stadtgebiet wahrgenommen werden konnten. Alle auswärtigen Besuche mussten wegen dichtem Schneetreiben abgesagt werden. Dieses eine Mal wäre der Nikolaus mit einem Schlitten und einem echten Rentier tatsächlich weiter gekommen.

Geld für brasilianisches Kinderheim
Mit ihrem Einsatz als Nikolaus erfreuen Altmann und seine Mitstreiter – alles ehemalige Pfadfinder des Gunzenhäuser Stamms – nicht nur hiesige Kinder. Die Sache dient auch einem guten Zweck, und deshalb funktioniert der Nikolausdienst auf Spendenbasis. Denn die Hälfte der Einnahmen kommen einem Kinderheim in Brasilien zugute. Die andere Hälfte wird für die Arbeit des Gunzenhäuser Stamms verwendet. Rund 500 Euro kommen im Schnitt pro Jahr zusammen.

Im wirklichen Leben hat Altmann übrigens relativ wenig mit der heilen Welt, für die der Nikolaus sicher ein Symbol ist, zu tun. Dann fährt der 29-Jährige, der heute in Petersaurach wohnt, ganz andere Einsätze, und zwar für die Nürnberger Kripo. Dort ist er im Kriminaldauerdienst tätig, der bei Unfällen, Suiziden oder Verbrechen oft für die erste Spurensuche zuständig ist.

Doch zurzeit hat Altmann Urlaub und genießt mit leuchtenden Kinderaugen und Kerzen die schönen Facetten der Weihnachtszeit. Wer den Nikolausdienst der Gunzenhäuser Pfadfinder noch kurzfristig buchen will, kann sich am heutigen Donnerstag unter 09872/955940 melden, ein paar Kapazitäten haben die vier Teams laut Altmann noch. Das Einsatzgebiet reicht über die Stadtgrenzen hinaus und zwar etwa von Mitteleschenbach und Merkendorf bis Westheim und von Cronheim bis Rittern.

 

Ein Beitrag von Altmuehlbote 03.12.2003

 
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Altmühl-Bote vom 03.12.2003 (Onlineausgabe)
Großer Zeitungsbericht über unseren Nikolausdienst.
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