Quelle der Adventsimpulse von www.dpsg.de

Leben in Fülle – Taufe des Herrn

Erschienen am 10. Januar 2016 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?

 

Heute feiern wir die Taufe des Herrn. Neben Jesus spielt am heutigen Tag auch Johannes, der Täufer, eine wichtige Rolle (vgl. Mat 3,13-17). Für mich ist Johannes eine ziemlich faszinierende und spannende Person. Besonders interessant finde ich sein Verhalten bei der Taufe Jesu im Jordan. Jesus möchte von ihm getauft werden, aber Johannes ist der Meinung, er sei derjenige, der getauft werden müsse. Jesus ist ja der größere von beiden, der wichtigere. Johannes ist nur der Wegbereiter für Jesus. Nach ein paar Widerworten, kann Jesus ihn mit einem einfachen Satz überzeugen, der für mich ganz entscheidend ist: „Lass es nur zu!“ (Mat 3, 15). Im Hören dieses Satzes habe ich etwas für mich entscheidendes und wichtiges gelernt: Johannes hat seine Vorstellung davon, wie die Dinge zu laufen haben, wie das Leben spielen sollte, was der ideale Verlauf ist. Und er hat auch gute Gründe dafür. Aber Jesus hat einen anderen Plan. Wie oft meine ich, dass mein Leben einen bestimmten Lauf nehmen sollte, wie Strukturen und Beziehungen aussehen sollen, was der nächste Schritt ist. Ich werde eng, lasse nur meine Muster gelten.

 

Aber Jesus will nicht nur, dass wir leben, sondern er will, dass wir das Leben in Fülle haben. Auf diese Fülle muss ich mich einlassen. Diese Fülle kann mich überraschen. Diese Fülle geht oft über meine Vorstellungen hinaus. Diese Fülle fordert mich heraus zu neuen Wegen. „Lass es nur zu!“ sagt Jesus auch zu mir und dir. Mit diesen Satz will er mich herauslocken aus meiner Vorstellungswelt, meinem eingefahrenen Denken und meiner Enge.

 

Johannes hat seine Schwierigkeiten, sich auf Gottes Überraschung einzulassen. Ich auch. Aber es ist ein Versuch wert.

 

Johannes lässt es zu, er gibt nach und der Himmel öffnet sich. Wenn ich Gott einen Platz einräume, nach seinen Wegen suche und Ausschau halte, wo er mir vielleicht einen Weg zeigen will, der mir selbst erst mal etwas merkwürdig vorkommen kann, dann kann sich auch für mich ein stückweit der Himmel öffnen, dann kann Leben in Fülle ganz konkret werden.

 

Gott reagiert nicht immer nach meinen Vorstellungen, sondern fordert mich heraus zu neuen Wegen. Gott ist ein Gott der Überraschungen – lass es nur zu!

 

Dag Heinrichowski, Pfadfinder aus Hamburg

Leben in Fülle bedeutet für mich…

Erschienen am 9. Januar 2016 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?

 

… am Pfadiheim zu stehen, nach und nach meine Jupfis zu begrüßen und dann mit ihnen ins Wochenende zu starten.

Leben in Fülle bedeutet für mich…

Erschienen am 8. Januar 2016 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?

 

… Freitagsfrüh viel zu früh aufgestanden, auf dem Rad gegen das diesige Wetter gekämpft und dann von 100 Kerzen bei der Morgenandacht und wunderbarer Musik beglückt worden zu sein.

Leben in Fülle bedeutet für mich…

Erschienen am 7. Januar 2016 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?

 

… Plätzchenbacken und dabei Naschen. Die eine Hälfte gleich selbst essen und die andere in kleine Tütchen verpacken und verschenken.

Erscheinung des Herrn

Erschienen am 6. Januar 2016 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?

 

Für mich ist das Fest der Erscheinung des Herrn vor allem mit den Sternsingern verbunden. Selbst die Könige von den Enden der Weltreiche beten das Kind an und erkennen in ihm den Herrn der Welt. Sie kommen etwas spät – zuerst waren die Armen da gewesen, die Ausgebeuteten, die nachts auf den unwirtlichen Feldern bei ihren Herden geblieben waren, in Kälte und Dunkelheit. Sie kamen zuerst. Dann erst sind die Weitgereisten an der Reihe, die mit den großen Möglichkeiten, Distanzen zu überwinden, Geschenke zu überreichen, an Königshöfen ein- und auszugehen. Sie beugen sich zur gleichen Krippe und erhalten das gleiche Glück, Gottes reine Gegenwart in diesem Kind zu erfahren.

Sie sind bereit für diesen unglaublichen Wechsel der Verhältnisse: Nicht das Kind in Armut muss um Audienz ersuchen bei den Mächtigen, sondern sie kommen zu ihm, in die Enge des Stalls, ohne Diener und ohne Machtdemonstrationen.

 

Auf unserer Erde gehören wir zu den Reichen. Wir sind die, die nicht zuerst zu Christus kommen: Die Armen kommen zuerst, und es sind viele, mehr als die Hälfte der Erdbevölkerung, die den Vortritt haben. Aber wir dürfen eben auch zur Krippe kommen, wir dürfen Gott im Kind, Gott im Menschen begegnen, das gleiche Glück erfahren.

 

Wenn jetzt wieder die Sternsingerinnen und Sternsinger unterwegs sind, dann auch darum: Weil wir wissen, dass es nicht in Ordnung ist, wenn wir auf Kosten der anderen leben. Weil wir spätestens seit der Begegnung mit dem Kind in der Krippe wissen, auf wessen Seite Gott steht. Gott steht am Rand, bei den Armen. Zu ihnen kommt Gott zuerst. Wenn wir zum Kind in der Krippe wollen, müssen wir uns auf die Armut und auf die Armen einlassen, darauf, dass Reichtum und Armut nicht so ungerecht verteilt bleiben dürfen. Und dafür sorgen gerade auch die Sternsingerinnen und Sternsinger: Die heiligen drei Könige kamen zum Kind unter den Ärmsten im Stall. Die Kinder, die heute in ihrem Namen von Haus zu Haus ziehen, sorgen mit dafür, dass wir im Wohlstand nicht vergessen, dass wir mitverantwortlich sind für die Armut auf der Welt und für den Wandel der Verhältnisse.

 

Wenn Gott erfahrbar wird, dann nicht, um einzelnen eine schöne Erfahrung zu ermöglichen, sondern um sich in seiner Heiligkeit zu zeigen, die Konsequenzen hat. Leben in Fülle ist nicht eine schöne Erfahrung für uns alleine, sondern Leben in Fülle geschieht da, wo wir uns einsetzen für Gerechtigkeit und Frieden. Das tun die Sternsingerinnen und Sternsinger, und darum ist Erscheinung des Herrn für mich ein Fest der Fülle: zuerst für die Armen, dann auch für uns. Dass es jedes Jahr so viele Kinder sind, die als heilige drei Könige unterwegs sind, um Kinder in verarmten Teilen der Welt zu unterstützen, ist für mich eben: Erscheinung des Herrn.

 

Pfr. Dirk Bingener, BDKJ-Bundespräses

Leben in Fülle

Erschienen am 5. Januar 2016 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?

 

Der Blick zurück in das vergangene Jahr.

Klar, nicht alles ist geglückt, aber ich war nie allein.

Leben in Fülle bedeutet für mich…

Erschienen am 4. Januar 2016 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?

 

…den Junggesellenabschied meines Mitleiters vorzubereiten: dem Bräutigam hoffentlich einen unvergesslichen Tag zu bereiten.

Leben in Fülle bedeutet für mich…

Erschienen am 3. Januar 2016 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?

 

… mein Leben in christlichem Sinne zu leben, es bewusst zu leben, damit ich am Ende nicht das Gefühl habe, es vertan zu haben.

Leben in Fülle

Erschienen am 2. Januar 2016 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?

 

Leben in Fülle

ist mit einander reden

aufeinander zu bauen, Rückhalt finden

Einsatz zeigen: füreinander und andere

ist Glaube, Hoffnung, Mut, Vertrauen

sich ausprobieren, Abenteuer erleben, Internationalität

Pfadfinder/in sein bedeutet für mich Leben in Fülle.

Hochfest der Gottesmutter Maria

Erschienen am 1. Januar 2016 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?

 

Ein Hochfest für die Gottesmutter Maria. Hat sie das „verdient“? Ja, das hat sie.

Wenn man nämlich ein bisschen in der Bibel blättert, erfährt man im Lukasevangelium (vgl. Lk 1,31-37), dass ein Engel zu Maria sagt, dass sie Gottes Sohn zur Welt bringen und dass sie ihn durch den Heiligen Geist empfangen werde. An sich ja schon eine ganz schön seltsame Geschichte…

 

Aber was sagt Maria zu dieser seltsamen Geschichte? Sie sagt: „Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast.“ (Lk 1,38)

 

Ich finde das ja auf den ersten Blick noch seltsamer als alles, was vorher geschrieben steht. Da kommt ein Engel zu einer jungen Frau und sagt ihr, dass sie aus dem Nichts heraus schwanger werden wird. – Ziemlich seltsam und auch biologisch unmöglich; ein Wunder eben.

 

Dann sagt der Engel noch, dass das Kind heilig sein wird und Gottes Sohn sein wird. – Okay, das kann man jetzt auch als Spinnerei abtun, wenn man will.

 

Es folgt ein Beispiel für Gottes Größe und Allmacht, nämlich die Schwangerschaft Elisabets, die einen Sohn bekommen wird, obwohl sie als unfruchtbar gilt (vgl. Lk 1,36f.). – Medizinisches Wunder, soll ja vorkommen.

 

Und, obwohl das alles so seltsam und eigentlich unmöglich erscheint, sagt Maria: „In Ordnung, wenn du Engel das sagst, wird das schon stimmen.“

 

Maria verlässt sich einfach darauf, dass der Engel ihr keine Märchen erzählt und beweist damit ein großes Gottvertrauen. Sie glaubt an dieses Wunder, das da verkündet wird und nimmt diese unglaubliche Geschichte an, sagt ohne Zögern „Ja!“ dazu. Das ist ein ziemlich großes Wagnis, wenn man bedenkt, dass sie ja schon einen Mann hat. Wenn der erfährt, dass sie von einem anderen schwanger ist, könnte er sie dafür auch einfach verstoßen. Ganz zu schweigen davon, dass sie nach der Geburt mit Kind und Kegel fliehen und später ihren Sohn begraben muss. Die ganze Geschichte birgt für sie also keine rosarote Zukunft, aber das ist ihr egal.

 

Maria wagt also etwas, sie verlässt ihre Komfortzone, geht einen ungewissen Weg und erfährt dadurch nicht Ablehnung, sondern Erfüllung und Freude. Sie ist Gott sogar dankbar dafür, dass er sie auserwählt hat und freut sich auf das Kind (vgl. Lk 1,46-55).

 

Das ist es wohl, was ein Leben in Fülle ausmacht: Etwas wagen, Vertrauen haben in Gott und meine Mitmenschen. Die Komfortzone verlassen und mich auch mal Sachen aussetzen, die mir vielleicht erst einmal unangenehm erscheinen. Maria ist eine sehr mutige Frau, weil sie genau das tut. Und deswegen hat sie auch ihr eigenes Hochfest, das wir heute feiern.

 

Ich finde ja, dass man sich bei so einer Heiligen auch immer mal fragen kann: „Wie kann Maria für mein Leben ein Beispiel sein?“ Und da ist die Liste an Möglichkeiten schier unbegrenzt. Versuch doch einfach mal „Ja!“ zu sagen zu den Herausforderungen, die das Leben dir und deinen Mitmenschen stellt und gib diese Zustimmung auch aus dem Vertrauen auf Gott heraus. Im Grunde ist das ja ein sehr pfadfinderischer Gedanke: Mutig sein, einfach machen, nicht lange überlegen und dabei darauf vertrauen, dass es gut wird. Wage ein Leben in Fülle. Und dann passieren eben kleine und große Wunder in deinem Leben.

 

Rebecca Spira

Leben in Fülle bedeutet für mich…

Erschienen am 31. Dezember 2015 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

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… zum 24ten Mal das Krippenspiel anzuschauen, dann zuhause vor dem Weihnachtsbaum zu singen. Es ist ganz anders als der restliche Alltag. Alle sind wieder beisammen und haben füreinander Zeit.

Leben in Fülle bedeutet für mich…

Erschienen am 30. Dezember 2015 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

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… so viel zu haben, dass der Mangel mich nicht vom Leben abhält und

dabei doch so wenig zu haben, dass die Fülle mich ebenfalls nicht vom Leben abhält.

Leben in Fülle bedeutet für mich…

Erschienen am 29. Dezember 2015 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

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Es sind nur Kleinigkeiten drin, aber jedes Jahr pünktlich von meiner Mutter den Adventskalender zugeschickt zu bekommen und dann jeden Morgen ein bisschen Zuhause zu spüren.

Leben in Fülle bedeutet für mich…

Erschienen am 28. Dezember 2015 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

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… sonntagabends mit Freundinnen und Freunden nach gemeinsamen Kochen und Essen den Tatort lautstark zu diskutieren.

Fest der Heiligen Familie

Erschienen am 27. Dezember 2015 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?

 

Die Familie als Ort erfüllten Lebens

Wer Mutter oder Vater ist, weiß, welches Glück die Elternschaft bedeutet. Kinder in die Welt setzen zu dürfen, ist eine große Erfüllung. Kinder zu haben, bedeutet, dass unsere Familie in unseren Kindern nach uns weiterlebt. Das ist nicht nur ein sehr schönes Gefühl, sondern birgt auch eine große Hoffnung, dass unsere Kinder, wenn sie einmal erwachsen sind, ein glückliches Leben haben werden.

 

Das ist die Zukunftsperspektive. Doch wie sieht es in der Gegenwart aus? Die drei großen Weihnachtstage liegen nun hinter uns. Wie haben wir sie mit unserer Familie erlebt? Oftmals wohnen die einzelnen Familienmitglieder nicht mehr zusammen an einem Ort. Manchmal ist Weihnachten der einzige Zeitraum, zu dem sich die ganze Familie wieder trifft. Das sind manchmal schwierige Begegnungen, denn die einzelnen Familienmitglieder haben sich, getrennt voneinander, ganz unterschiedlich entwickelt. Jede(r) ist einen eigenen Weg gegangen, hat eigene neue Kontakte und Beziehungen entwickelt. Vielleicht führt das dann zu Konflikten und Streitigkeiten, weil die Mütter, Väter, Brüder und Schwestern völlig andere Erwartungen an das Zusammentreffen haben. Weihnachten ist nicht immer ein friedliches Fest. Denn das ist wohl das Schwierige: den Anderen sein zu lassen, wie er ist.

 

Jesus hat das getan. Auch er ist schon ziemlich früh eigene Wege gegangen, wie das Evangelium vom heutigen Sonntag zeigt. Der zwölfjährige Jesus pilgert mit seinen Eltern zum Paschafest von Nazaret nach Jerusalem. Nach den Festtagen machen sich seine Eltern mit ihrer Pilgergruppe wieder auf den Heimweg. Jesus aber bleibt in Jerusalem zurück, ohne dass seine Eltern es merken, da sie ihn irgendwo in der Pilgergruppe vermuten. Erst nach einer Tagesreise vermissen und suchen sie ihn. Nach drei Tagen schließlich finden sie Jesus im Tempel, wo er mitten unter den Schriftgelehrten sitzt, ihnen zuhört, Fragen stellt und alle mit seinem Verständnis in Erstaunen versetzt. Das hat seine Eltern in große Sorge versetzt, denn sie wussten nicht, wo er war. Sie erwarteten, dass er sie nicht einfach verlässt, ohne ihnen zu sagen, wohin.

 

Es ist nur zu menschlich, Erwartungen zu haben. Aber wenn wir einmal nachdenken, so können wir mit unseren Erwartungen an andere so oft enttäuscht werden, weil die Anderen eben nicht so sind wie wir. Wenn wir in der Familie in Frieden miteinander leben wollen, sollten wir uns daraufhin immer wieder selbst fragen: Was erwarte ich jetzt wieder? Kann ich den Anderen/die Andere nicht einmal so lassen, wie er/sie ist? Dann gelingt uns vielleicht ein Zusammensein „in Fülle“, das uns bereichern kann.

Gedenktag des heiligen Stephanus

Erschienen am 26. Dezember 2015 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?

 

„Kennst du noch den Ort, wo ich auf dich gewartet hab

Seite an Seite mit den andern Steinen lag ich da

Ich war kalt, ohne Heimat und alleine

Bevor du kamst war ich nur einer dieser Steine

Ich war so staubbedeckt bevor du mich gefunden hast

Hast mich in Gang gesetzt mir endlich neuen Schwung gebracht

Ich war kalt, war versteinert und alleine

Bevor du kamst war ich nur einer dieser Steine

Ohne Heimat und alleine

Nur einer dieser Steine“

© Sido – Einer dieser Steine

 

Leblos, mit Füßen getreten, unbeachtet… solange bis man ihn in die Hand nimmt – ein Stein. Und dann liegt es an dir was du aus ihm und mit ihm machst. Aus dem geschliffenen Gebilde, dass vielleicht schon viele Jahrhunderte überdauert hat.

 

Wirst du ihn jemandem vor die Füße werfen, damit er darüber fällt,

wirst du ihn werfen um damit etwas zu zerstören,

wirst du ihn mit aller Wucht schleudern, dass jemand zu Tode kommt?

 

So hat der heilige Stephanus, dessen Gedenktag wir heute feiern, den Stein erlebt. Stephanus wurde für seinen Glauben getötet – gesteinigt. Noch im Moment seines Todes sagte er: „Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen“ (Apg 7,56).

 

Doch genau er, der sein Leben in den Dienst der Bedürftigen gestellt hat, der unermüdlich das Leben, den Tod und die Auferstehung Jesu verkündet hat, er zeigt uns, dass Steine nicht nur zerstörerische Kraft sondern auch verbindende Kraft haben.

 

Stephanus wird häufig mit Steinen in der Hand dargestellt, die zweifelsohne auf seinen Tod hindeuten. Für mich zeigen sie aber auch, dass er Steine in die Hand genommen hat um damit gutes zu tun. Er hat vielen Menschen Steine aus dem Weg geräumt, hat sich in Notlagen um Witwen und Waisen gekümmert. Er war in seiner Gemeinde in Jerusalem mit seiner Wortgewalt und Eloquenz wie ein Wegzeichen aus Steinen, das hilft sich nicht zu verirren und das Wesentliche im Blick zu behalten. Er hat geholfen, an seiner Gemeinde zu bauen und sich einzubringen.

 

Leben in Fülle bedeutet im Hinblick auf den heutigen Tag, die Steine in die Hand zu nehmen, sie nicht zu werfen sondern „Bauleute einer lebenswerten Stadt“ zu sein. Etwas zu schaffen, das verbindet und nicht ausschließt.

Leben in Fülle bedeutet, den Himmel offen zu sehen auch wenn die Steine fliegen…

 

Katharina Metzl, Diözesankuratin DV Passau

Leben in Fülle – Leben in Frieden

Erschienen am 25. Dezember 2015 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?

 

Gott ist Mensch geworden. In einem kleinen Kind in der Krippe. Gottes Friedenszeichen an uns ist: Ich mache mich klein, damit ich ganz nah bei euch sein kann. Die Hoffnung, dass dieses Ereignis ein Leben in Frieden bringt, hat damals Hirten und Könige am Stall zusammengeführt, und noch heute feiern Menschen aller Generationen und Nationen gemeinsam Weihnachten. Im Zeichen des Friedenslichts bringen wir Pfadfinderinnen und Pfadfinder die weihnachtliche Friedensbotschaft auch Menschen anderer Religionen.

 

Wenn wir diese Hoffnung mit anderen Menschen teilen, in dieser Zeit besonders mit den Flüchtlingen, ist das nicht nur ein gutes Gefühl, weil wir etwas Gutes getan haben. Es erfüllt uns, weil wir wissen, dass so die Gemeinschaft unter uns Menschen wächst. Sich in dieser Gemeinschaft gebraucht, geliebt und geborgen zu wissen, bedeutet ein Leben in Fülle.

 

So wünschen wir euch ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest mit Begegnungen, die den Frieden Gottes in euch wachsen und groß werden lassen, dass ihr ihn weiter in die Welt tragen könnt.

 

Andrea Hanisch, Dominik Naab, Kerstin Fuchs, Philipp Pulger, Sigrid Hofmann

Leben in Fülle – Heiligabend

Erschienen am 24. Dezember 2015 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

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Den Heiligen Abend verbinde ich sehr mit der Verheißung Jesu uns das Leben in Fülle zu bringen. Dabei muss ich zuerst an meine Kindheit denken. An Heiligabend wurde das Wohnzimmer abgeschlossen und wir durften es erst betreten, wenn es dunkel geworden war. In dieser Zeit hatten meine Eltern und meine Tante den Weihnachtsbaum aufgestellt und die Geschenke parat gelegt. Wenn es dann soweit war und das Glöckchen klingelte, durften meine Schwestern und ich das Wohnzimmer betreten.

 

Der Weihnachtsbaum war (wie zu meiner Kindheit allgemein üblich) mit echten Wachskerzen bestückt. Es war eine Atmosphäre im Raum, die an Feierlichkeit nicht zu überbieten war. Natürlich fiel der Blick auch auf die Geschenke aber wir mussten zunächst einige Weihnachtslieder singen und das Weihnachtsevangelium hören, bevor wir uns auf die Geschenke stürzen konnten.

 

Diese Erfahrung war und ist für mich bleibend mit einem Leben in Fülle verbunden: Der ganze festliche Rahmen, die Gemeinschaft der Familie, das gemeinsame Singen und natürlich die Geschenke, nicht zu vergessen die unglaubliche Vorfreude auf diesen Tag. In der Nacht vor Heiligabend konnte ich vor lauter Vorfreude kaum schlafen. All das verbinde ich nach wie vor mit dem biblischen Begriff des „Lebens in Fülle“.

 

Heute erfahre ich dies nicht mehr so emotional aber doch auch intensiv in der Feier der Christmette. Hier in Erfurt habe ich im letzten Jahr zum ersten Mal auch das Weihnachtslob im Erfurter Dom mitgefeiert, zudem auch ausdrücklich Menschen eingeladen sind, die keinen Glauben und keine Religion haben und doch auch an Weihnachten etwas mehr suchen als das Alltägliche. Ich glaube, dass alle Menschen eine Sehnsucht nach dem Leben in Fülle in sich tragen. Ich bin froh, dass diese meine Sehnsucht im christlichen Glauben und in der Kirche eine Heimat gefunden hat.

 

Bischof Dr. Ulrich Neymeyr

GOTT WIRD MENSCH – GOTT WIRD ARM

Erschienen am 23. Dezember 2015 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

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GOTT WIRD MENSCH

GOTT WIRD ARM

arm gemacht und ausgeschlossen

winzig und unbedeutend

in der Kälte und draußen

rechtlos und im Dunkeln –

in einer Krippe.

 

GOTT WIRD MENSCH

GOTT WIRD ARM

von den Ärmsten umgeben

voller Neugierde und Interesse

liebevoll und zärtlich

mit Leben beschenkt –

in einer Krippe.

 

GOTT WIRD MENSCH

GOTT WIRD ARM

wir sind angesteckt

wir tun’s Ihm nach

wir werden menschlich

wir stehen ein für Menschen

der Andere ist wichtig

seine Würde ist unantastbar

Leben in Fülle

Frieden konkret –

auch außerhalb der Krippe.

Der Unbekannte? – Stille

Erschienen am 22. Dezember 2015 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

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Mit Gott reden ist ganz anders, als mit anderen Menschen zu reden.

Heute mal Zeit nehmen für ein Gebet.

Heute mal zur Ruhe kommen, um zu hören, wenn Gott mich anspricht.

Der Unbekannte? – Begegnung

Erschienen am 21. Dezember 2015 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

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Jesus kommt uns in den Hilfsbedürftigen entgegen.

Bin ich neugierig und wende mich diesen Menschen zu?

Oder siegt meine Angst und ich wende mich von Fremden ab?

4. Advent – Der Unbekannte – Vorfreude

Erschienen am 20. Dezember 2015 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

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„Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib.“ (Lk 1,41)

 

Ist das nicht erstaunlich? Die Freude, die Elisabet beim Gruß der schwangeren Maria verspürt, lässt ihr eigenes Kind in ihrem Leib hüpfen. Auch sie kann doch nur eine ganz kleine Ahnung davon haben, was die Geburt von Jesus für die Menschheit bedeuten kann. Sein kommender Lebensweg ist ihr noch unbekannt und doch ist sie in ihrer Vorahnung von tiefer Freude erfüllt.

 

Wir selber kennen den Lebensweg Jesu, wir haben von seiner Geburt, von seinem Wirken gehört, wir kennen die Botschaft von seinem Tod und seiner Auferstehung. Und doch bleibt er uns zuweilen der Unbekannte. Haben wir seine Botschaft schon verstanden? Kennen wir ihn wirklich? Wissen wir, was es bedeutet, dass er, der Sohn Gottes, zu uns in die Welt kommt? Wissen wir, was es bedeutet, wenn es heißt: Jesus lebt, er ist mitten unter uns?

 

Jesus hat schon an der Reaktionen seiner Apostel gespürt, wie schwer es für uns Menschen sein kann, diese Botschaften zu begreifen. Deshalb hat er ihnen und uns Hilfestellungen gegeben das, was sich nicht fassen lässt, dennoch zu erfahren, ja zu erspüren. Er lehrt uns, wie wir in liebender Gemeinschaft untereinander seine Nähe erfahren. Ihm in den geringsten unserer Mitmenschen begegnen. Ihn im Brechen des Brotes in der Eucharistie erkennen.

 

Um die Freude, die uns durch die Geburt Jesu Christi verheißen ist, tiefer aufzunehmen, tiefer zu erfahren, können wir uns in diesen letzten Tagen vor Weihnachten auf diese Begegnungen mit Jesus vorbereiten, sie bedenken, sie in Ruhe zulassen. Uns von diesen Begegnungen zu einem Leben in Fülle führen lassen, das uns vor Freude hüpfen lässt.

Wir – Kinderwunsch

Erschienen am 19. Dezember 2015 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

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Ein Paar will eine Familie gründen.

Viele Jahre lang versuchen sie ein Kind zu bekommen.

Doch nie gelingt es. Der Kinderwunsch erfüllt sich nicht.

Welche Traurigkeit sich da ansammeln kann,

welche Last auf der Beziehung liegt.

Und dann das Gerede der anderen.

Heute wie schon zu Zeiten Jesu:

Zacharias und Elisabeth (Lk. 1,5).

Wir – Solidarität

Erschienen am 18. Dezember 2015 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

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„Immer fand ich den Namen falsch, den man uns gab: Emigranten. Das heißt doch Auswanderer.

Aber wir wanderten doch nicht aus, nach freiem Entschluss wählend ein anderes Land.

Wanderten wir doch auch nicht ein in ein Land, dort zu bleiben, womöglich für immer. Sondern wir flohen. Vertriebene sind wir, Verbannte.

Und kein Heim, ein Exil soll das Land sein, das uns da aufnahm.

Unruhig sitzen wir so, möglichst nahe den Grenzen.

Wartend des Tags der Rückkehr, jede kleinste Veränderung jenseits der Grenze beobachtend, jeden Ankömmling eifrig befragend, nichts vergessend und nichts aufgebend.“

 

Nicht Josef schreibt das nach der Flucht aus Ägypten,

sondern Berthold Brecht, 1933, nach der Flucht nach Prag.

Wir – Stammbaum

Erschienen am 17. Dezember 2015 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?

 

Nur vier Frauen kommen in seinem Stammbaum vor:

zwei, die sich für Sex bezahlen lassen (Tamar und Rahab),

eine Ehebrecherin (Batseba), ein Wirtschaftsflüchtling (Rut).

 

Klar: mit solchen Ahnen wird man als Verbrecher hingerichtet.

Aber dennoch wird 2000 Jahre später wird immer noch sein Geburtstag gefeiert:

Jesus aus Nazareth.

 

Einführung

Wir – Barmherzigkeit

Erschienen am 16. Dezember 2015 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?

 

Barmherzigkeit ist eine Grundhaltung.

Sie fragt nicht nach der Not des anderen.

Barmherzigkeit fragt nicht nach Kapazitätsgrenzen,

baut keine Zäune, kalkuliert nicht mit der Angst vor dem Fremden.

Aktueller denn je: Fremde beherbergen.

 

Informationen zu Flüchtlingen in der DPSG

Wir – Begegnung

Erschienen am 15. Dezember 2015 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?

 

Besuch in einer islamischen Kulturgemeinde.

Die Rolle der Frau ist Thema, denn mit uns reden nur Männer.

Dazu erleben wir gleichzeitig eine ungeheure Gastfreundschaft,

eine große Offenheit gegenüber unseren (An-) Fragen

und ein großes Interesse an der Arbeit der Pfadfinder.

 

Begegnung macht ein WIR möglich.

"Aktion Mensch - Das WIR gewinnt!"

 

Erschienen am 14. Dezember 2015 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?

 

Wo einzelne sich für andere einsetzen, damit sie „das Leben in Fülle haben“, wo das WIR im Mittelpunkt steht – da wird Glauben lebendig. Auch durch eine Lotterie. Aktion Mensch

„Gaudete – Freut euch!“

Erschienen am 13. Dezember 2015 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?

 

„Gaudete – Freut euch!“ so ist der heutige Adventssonntag überschieben. Trotz allem Terror und Chaos um mich herum: am heutigen Sonntag blitzt ein Stück von Weihnachten auf. In all dem Unheil(igen), der Ungerechtigkeit und der Angst „Wie soll das werden?“, soll ich nicht vergessen: Gott ist in diesem Kind im Stall in diese Welt gekommen. Und damit ist eine neue Zeit angebrochen.

 

Ich muss mir das immer wieder – alle Jahre wieder! – vor Augen führen. Denn damit diese neue Zeit spürbar wird, muss es konkret besser werden für diejenigen, die in Not sind. Aber wie?

 

Da kommt der Aufruf zum Jahr der Barmherzigkeit durch Papst Franziskus gerade richtig. Es ist zwar total altmodisch, dieses Wort Barmherzigkeit, aber es beschreibt etwas Wichtiges. In der Geschichte vom barmherzigen Samariter kann ich es nachlesen (Lukas 10, 25-37):

 

  1. Es kommt nicht darauf an, wer in Not ist, ob ich ihn kenne, wir der gleichen Meinung sind oder der gleichen Religion angehören. Wichtig ist: er ist mein Mitmensch.
  2. Ich muss nicht alles selbst leisten. Erste Hilfe zum Beispiel reicht schon. Dann kann auch ein anderer, etwa eine professionelle Hilfe, weitermachen.
  3. Mein Mitmensch in Not ist wichtiger als meine eigenen, ach so dringenden Angelegenheiten. Die muss ich nicht aufgeben (s. Punkt 2), aber es gibt Prioritäten.
  4. Geld ist nützlich, denn damit kann ich unter anderem Gutes tun für andere.

Und noch etwas finde ich bedenkenswert: die sogenannten „Werke der Barmherzigkeit“, wie sie die christliche Tradition nennt:

 

Hungrige speisen, Durstige tränken, Nackte kleiden, Fremde beherbergen, Kranke besuchen, Gefangene erlösen, Tote bestatten. Und auch Unwissende lehren, Zweifelnde beraten, Trauernde trösten, Sünder zurechtweisen, Beleidigern verzeihen, Unangenehmes ertragen, für andere beten.

 

Alles zusammen genommen konkrete Punkte, die aufzeigen, wie ich als Christ auf die Not anderer reagieren kann. Damit setze ich ein Zeichen für Mitmenschlichkeit und aktives Christsein. Barmherzigkeit – sich einsetzen für andere. Damit entsteht Verbundenheit, Gemeinschaft, ein WIR.

Du – Wegbegleiter

Erschienen am 12. Dezember 2015 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?

 

Hallo Lieblingsmensch, ein riesen Kompliment

dafür, dass Du mich so gut kennst.

Bei dir kann ich ich sein, verträumt und verrückt sein.

Hallo Lieblingsmensch, schön, dass wir uns kennen!

(Lieblingsmensch von Namika)

Du – Fremder

Erschienen am 11. Dezember 2015 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?

 

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Deine Hautfarbe spielt keine Rolle.

Deine Herkunft ist kein Hindernis.

Deinen Glauben respektiere ich.

Du bist ein Mensch!

Du bist wertvoll!

Du bist willkommen!

Du – Kind

Erschienen am 10. Dezember 2015 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?

 

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Du blickst mich erwartungsvoll an.

Du bist voller Vorfreude und möchtest Spaß haben.

Du möchtest Abenteuer erleben.

Du möchtest nicht mehr warten.

Du möchtest, dass ich die Gruppenstunde beginne.

Du – Optimist

Erschienen am 9. Dezember 2015 in Glaube leben


Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?

 

Ein Lächeln ist ein geheimer Schlüssel,

der viele Herzen aufschließt.


(Lord Robert Baden-Powell)

Du – Partner

Erschienen am 8. Dezember 2015 in Glaube leben


Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?

 

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Du bringst mich zum Lachen, wenn ich traurig bin.

Du bestärkst mich, wenn ich Zweifel habe.

Du gibst mir Kraft, wenn ich müde bin.

Du liebst mich ohne Bedingungen.

Du – Freund

Erschienen am 7. Dezember 2015 in Glaube leben


Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?

 

Das Panorama des Rheinsteigs liegt vor uns.

Wir diskutieren über Gott und die Welt.


Dann ein steiniger Feldweg entlang der Weinberge.

In Gedanken vertieft wandern wir schweigend weiter.


Nach der nächsten Kehre ein neuer Pfad.

Vertraut sprechen wir über Persönliches.


Gemeinsam reden und gemeinsam schweigen können.

Ein wichtiger Teil von Freundschaft.

2. Advent – Du

Erschienen am 6. Dezember 2015 in Glaube leben


Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?


Als Kind hatte ich oft die Hoffnung, dass sich meine Wünsche erfüllen. An meinem Geburtstag, unter dem Weihnachtsbaum und in der Schule.


Heute frage ich mich, was mein Leben erfüllt. Die materiellen Dinge sind mir zwar nicht unwichtig, aber meistens sind es Menschen, die mich prägen und mein Leben bereichern.


Wie wäre mein Leben, wenn es niemanden geben würde, der mit mir Wege geht?

Keinen guten Freund, der mir ehrlich seine Meinung sagt, mir zuhört und mit dem ich schweigen kann.


Wie wäre mein Leben, wenn es niemanden geben würde, der mich bedingungslos liebt?

Keinen Menschen, der mir ohne Erwartungen Geborgenheit, Verständnis und Zuwendung schenkt und mit dem ich mein Leben teilen möchte.


Wie wäre mein Leben, wenn es niemanden geben würde, der mich staunen lässt?

Kein Kind, welches sorglos die Welt erkundet und mir die Einfachheit des Lebens aufzeigt.


Wie wäre mein Leben, wenn mich alle mögen würden?

Keinen Widersacher, der mich und meine Meinung in Frage stellt, kritisiert und herausfordert.


Wie wäre mein Leben, wenn es das „Du“ nicht geben würde?

Niemanden, nur mich und sonst keinen.


Eine komische Vorstellung, dass es das „Du“ nicht gibt. Erst durch besondere Menschen gewinnt mein Leben an Fülle.


Vielleicht sollte ich „Dich“ viel häufiger in den Blick nehmen, denn ich will die Fülle des Lebens nicht alleine genießen. Ich will das Leben teilen – mit Dir!

Leben in Fülle – Volles Leben

Erschienen am 5. Dezember 2015 in Glaube leben


Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?

 
Erfüllung

Eine Woche lang habe ich meinem Leben in Fülle nachgespürt. Meinen Vorstellungen von einem erfüllten Leben. Denn zunächst einmal entscheidet jede und jeder Einzelne für sich allein, was für sie oder ihn ein Leben in Fülle oder ein volles Leben ist. Die eine Freundin sieht das wieder anders als die andere, mein Vater anders als meine Mutter, mein Bruder anders als meine Schwester. Für den einen ist es ein erfülltes Leben, wenn Kinder und Enkelkinder das Haus bevölkern, für den anderen ist die Unabhängigkeit das große Glück. Der eine braucht Action und steht ständig unter Strom, der andere genießt Ruhe und Entspannung.


Ich hoffe, dass du für dich sagen kannst: „Ich habe ein Leben in Fülle.“ Es muss ja nicht wegen Überfüllung geschlossen sein.

Leben in Fülle – Wegen Überfüllung geschlossen

Erschienen am 4. Dezember 2015 in Glaube leben


Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?


Kalender

 

Lieber Terminkalender,

du kennst mich besser als manch anderer.

Ich trage dich stets bei mir – ob digital oder analog.

Du weißt, wo ich bin, hast bereits Termine für mich vorgesehen.

Deine starken Seiten umfassen mich,

deiner Klammer kann ich nicht entkommen.

Du bist bei mir im Urlaub und im Büro,

selbst im Krankenbett muss ich ständig an dich denken.

 

Nur mit Mühe gelingt es mir, die Zeiten zu ändern,

die du bereits vorgegeben hast.

Ich will Zeit haben – Zeit für mich, Zeit für Gott!

Doch die Tage sind angefüllt mit Terminen,

Hektik und Zeitnot bestimmen meinen Alltag.

Dir verdanke ich meine Lebensgestaltung;

deine Macht lässt mich staunen!

 

Ist dein Terminkalender auch „wegen Überfüllung geschlossen“?

Wann gönnst du dir bewusst eine Pause, lässt Tage frei?

Leben in Fülle – Das Leben haben

Erschienen am 3. Dezember 2015 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

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Freunde

Um ein erfülltes Leben zu haben, muss ich zunächst einmal das Leben haben, oder? Gott hat mir dieses Leben geschenkt, mich in eine Familie gesetzt, in der ich aufgewachsen bin. Wer sich dann überlegt hat, in dieses Leben ein paar Widrigkeiten wie eine Multiple Sklerose einzubauen, das weiß ich bis heute nicht. Der Körper tut manchmal, was er will – mal ist er an einigen Stellen taub, mal kann ich nur verschwommen oder schwarz/weiß sehen, mal ist der Gang unsicher.

Trotz dieser Herausforderungen der „Krankheit mit den 1000 Gesichtern“, frage ich nicht mehr nach dem Wieso und Warum. Vielleicht bringt sie noch mehr Fülle mit, lässt mich das Leben viel bewusster wahrnehmen und annehmen. Und ich durfte die Erfahrung machen, dass Menschen für mich da sind, mich füllen mit Lebensmut und Kraft.

 

Wer war für dich im vergangenen Jahr wichtig? Für wen warst du wichtig? Mit wem hast du den Widrigkeiten des Lebens getrotzt und erfüllte Tage verbracht?

Leben in Fülle – Leibesfülle

Erschienen am 2. Dezember 2015 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

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Leibesfülle


Tagtäglich füllen wir unseren Leib mit Brot, Butter, Käse, Wurst, Nudeln, Reis, Schokolade, Weingummi, Milch, Kaffee, Kakao, Tee… Die Regale im Supermarkt sind gut gefüllt, das Überangebot an Obst und Gemüse und zehn verschiedenen Sorten Cornflakes lassen mich im Supermarkt oftmals den Überblick verlieren. Was kann ich eigentlich noch guten Gewissens essen? Ist wirklich Bio drin, wo Bio draufsteht? Oftmals kaufe ich Lebensmittel, weil sie mich anlächeln, ich Appetit auf sie bekomme. Und dann bleiben sie im Kühlschrank liegen.

 

Heute mache ich Resteverwertung, schaue, was ich doch noch gut essen kann. Machst du mit?

Leben in Fülle – Wunscherfüllung

Erschienen am 1. Dezember 2015 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?

 

 

Neuseeland

Sorgt die Erfüllung eines Wunsches für ein volles Leben?

Ja. In diesem Jahr habe ich mir einen Wunsch erfüllt und eine dreiwöchige Reise durch Neuseeland gemacht. Der Gletscher nur wenige Kilometer vom Strand entfernt, Höhlen voller Glühwürmchen, ein Regenbogen nach dem anderen. Angefüllt mit Bildern und Erlebnissen zurückgekehrt in den Alltag.

 

Und dein nächster Wunsch – ob groß oder klein? Auch einer für ein Leben in Fülle?

 

Leben in Fülle – Habseligkeiten

Erschienen am 30. November 2015 in Glaube leben


Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?

 

Habseligkeiten. So ein schönes Wort. Hab – Seligkeit. Aber bringen mir meine Habseligkeiten auch Seligkeit?

Das zehnte Paar Schuhe („Die habe ich wirklich noch nicht!“), die fünfte Jeans („Das ist wirklich ein ganz anderes Blau…“), das x-te Stehrümchen („Die Vase sieht wirklich viel besser aus.“). Sind das meine Habseligkeiten? Brauche ich das alles wirklich? Diese materiellen Dinge füllen Schränke und Wohnungen. Und da ertönt Silbermond aus dem Radio: „Eines Tages fällt dir auf, dass du 99% nicht brauchst. Du nimmst all den Ballast und schmeißt ihn weg, denn es reist sich besser mit leichtem Gepäck.“ (Zum Nachhören)


Kleiderschrank

Heute trenne ich mich von einigen meiner Habseligkeiten, beginne beim Kleiderschrank, miste ihn aus.
Welchen Ballast aus dem letzten Jahr willst du loswerden?
Wovon trennst du dich, weil es doch keine Hab-Seligkeit ist?

Leben in Fülle

Erschienen am 29. November 2015 in Glaube leben

 

Leben in Fülle

Ein ehrenamtliches Team schildert für Euch via facebook und hier im Blog ihre Sicht auf den Advent und die Weihnachtszeit. Jesus Christus kommt an Weihnachten in die Welt und wird dann sagen: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10) Was bedeutet für uns heute ein Leben in Fülle, was hindert uns daran, was wäre dienlich?

 

Was bedeutet das für mich? Lebe ich in Fülle? Ist mein Leben erfüllt? Wer oder was erfüllt mich? Wo kommt es zu einer Überfüllung? Was bedeutet „Fülle“ eigentlich? Zu Beginn des neuen Kirchenjahres – der 1. Advent wird ja auch als „Kirchensilvester“ bezeichnet – stelle ich mir genau diese Fragen und werde in der kommenden Woche jeden Tag einen anderen Aspekt von „Fülle“ betrachten.

 

Silvester

 

Als Germanistin habe ich mir natürlich zunächst einmal das Wort aus sprachwissenschaftlicher Sicht angesehen. „Fülle, die“ ist ein Substantiv und feminin. Es bedeutet große Menge, Zahl, Vielfalt – aber auch volle Intensität, volles Maß sowie Körperfülle. Seinen Ursprung hat „Fülle“ im mittelhochdeutschen Wort „vülle“, woraus sich heute das Wort „voll“ ableitet. Ein Leben in Fülle heißt also „volles“ Leben.

 

Das Team der Adventsimpulse lädt euch in der kommenden Woche ein, den Satz „Leben in Fülle bedeutet für mich…“ mit Leben zu füllen und uns eure Sätze zukommen zu lassen. Schreibt uns euren Satz an bundesleitung@dpsg.de. Nach Weihnachten wird eine Auswahl eurer Sätze in den Impulsen veröffentlicht.

27.11.2015: Die PSG und die DPSG haben zusammen wieder Impulse für euch vorbereitet, die euch durch die Advents- sowie Weihnachtszeit begleiten wollen.


Leben in Fülle hat uns Jesus als Christus vor 2000 Jahren verkündet und ist deswegen in die Welt gekommen. Was aber heißt das heute? Was wäre ein Leben in Fülle für uns Pfadfinderinnen und Pfadfinder heute? Wir laden euch in der Advents- und Weihnachtszeit zu diesem Thema ein.

 

Ihr findet an den Adventssonntagen und den weihnachtlichen Feiertagen längere Artikel und für die dazwischen liegenden Tage kleine Impulse auf blog.dpsg.de und auf facebook. All dies könnt ihr auch per Mail erhaltet, beginnend mit dem 1. Adventssonntag bis zur Taufe des Herrn am 10. Januar 2016. 

Für die nun beginnende Adventszeit wünschen wir euch den Segen Gottes und einen neuen Blick dafür, wie ein Leben in Fülle gelingen kann.

 

Mitgewirkt haben Andrea Hanisch (PSG), Anna Werner (DPSG), Benjamin Wiedemann (DPSG), Jonas Kämmerling (DPSG), Philipp Pulger (DPSG) und Thomas Hoffmann-Broy (DPSG).

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