Entstehung, Hintergründe, Geschichte

Wie alles entstand könnt ihr anhand der folgenden Aussage im Rahmen eines Schreib-Interviews des Bundesarbeitskreises und unserem Stamm lesen.

 

          Warum interessiert Ihr Euch in Eurem Stamm für Fairen Handel und warum macht Ihr bei Fairtrade Scouts mit?

 

Die Fairtrade-Idee entstand an der Diözesanversammlung 2013 in Pfünz. Dort fand am Samstag, den 09.11.2013 ein Studienteil zum Thema „Fairtrade“ statt. Hierbei stellte die Gastreferentin, Frau Ruth Dorner, aus der Fairtrade-Stadt Neumarkt in der Oberpfalz das Konzept, die Idee, die Entwicklung zur Fairtrade-Stadt vor.

 

Aus diesem informativen Studienteil entstand bei der Stammesvorstandschaft (Felix Koch & Matthias Altmann) die Idee, dass wir in der Diözese der erste Fairtrade-Stamm werden wollen.

 

Da wir am 29.11.2013 unsere Stammesversammlung hatten, beschlossen wir gleich einen Antrag in der Versammlung zu stellen, um den ersten Schritt zu gehen. Der Antrag ist im Anhang. Der Antrag wurde dann angenommen.

 

2014 haben wir dann mitbekommen, dass die Thematik auch auf Bundesebene angegangen wird und die Fairtrade Scouts Aktion kommen wird. Zunächst warteten wir auf die Kriterien und schließlich haben wir (Vorstandschaft und Leiterrunde) nochmals einen erweiterten Antrag in der Stammesversammlung am 21.11.2014 eingebracht (siehe Anhang). Grundlage war das Arbeitspapier vom 14.10.2014. Auch dieser Antrag wurde von der Versammlung angenommen.

 

In der Folgezeit haben wir eine kleine Arbeitsgruppe eingerichtet, die aus Jana Strauß und Matthias Altmann besteht und von der Stammesvorsitzenden Felix Koch bzw. Hans-Christian Fackler bei Bedarf begleitet werden.

 

 

          Welche drei Produkte gibt es in Eurem Stamm jetzt nur noch aus Fairem Handel?

 

Die Leiter der verschiedenen Gruppen wurde von uns beauftragt, in den einzelnen Gruppen das Thema Fairtrade-Produkte anzusprechen. Dabei wurde in verschiedenen Methoden (z. B. Brainstorming, usw.) diverse Produkte von den Grüpplingen genannt.

 

Jede Gruppe sollte sich dann letztlich am Ende auf drei Produkte einigen, die dann an uns (die Arbeitsgruppe) gemeldet wurde.

 

Letztlich wurden folgende Produkte mehrheitlich von den einzelnen Gruppen genannt.

 

·      Gummibärchen

·      Schokolade

·      Tee

 

Darüber hinaus wollen wir in der Leiterrunde zukünftig bei unseren Veranstaltungen (öffentlich bzw. intern) auch nur noch Fairtrade-Kaffee nehmen.

 

 

          Was habt Ihr in den Stufen und im Stamm zum Fairen Handel gemacht und was habt Ihr noch geplant?

 

Neben der Fairtrade-Produkte haben wir in der Leiterrunde am 11.04.2015 eine thematischen Teil mit dem „Weg der Jeans“ aus der Arbeitshilfe „Kritischer Konsum“ durchgeführt und die Arbeitshilfe vorgestellt.

 

Die beiden Wölflingsgruppen habe in den zwei Wochen vorher bereits den „Weg der Jeans“ gemacht. Danach wurde bei den Fledermäusen (Wö´s von 6 – 8 Jahren) einige Obstsorten aus Fairem Handel eingekauft und die Preise verglichen sowie ihnen weitere Informationen kindgerecht vermittelt. Im Anschluss durften sie dann das faire Obst auch essen, was gut ankam.

 

Am 25.04.2015 gab es im Rahmen der Arbeitseinsatzes zur Saisonvorbereitung auf unserem Zeltplatz eine Fairtradebrotzeit. Hierbei gab es von einem örtlichen Naturkostladen regionale Bioprodukte wie Brot, Semmeln. Des Weiteren gab es Biostreich- und –scheibenkäse, Biobutter und regionale Äpfel. Weiter gab es auch Fairtrade-Bananen. Zum Trinken gab es regionale Saftschorlen vom Hesselberg.

 

Und bereits bei der Leiteradventsfeier haben wir ein fleischfreies Buffet mit regionalem Lebensmittel in einem Seegasthof zubereiten lassen, ohne die Leiter und Mitarbeiter vorher zu informieren. Hier war der Augenmerk zwar nicht ganz auf Fairtrade, vielmehr auf die Vielfalt und Geschmack von Gerichten ganz ohne Fleisch! Diese Überraschung kam sehr gut an und allen hat es geschmeckt.

 

 

          Mit welchen Argumenten habt Ihr die anderen Stammesmitglieder überzeugt, mitzumachen?

 

In der Leiterrunde mussten wir keine große Überzeugungsarbeit leisten. Die stehen hinter dem Thema. Die aktive Unterstützung könnte besser sein, z. B. in der Arbeitsgruppe, aber sie machen in den Gruppenstunden mit.

 

Auch von der finanziellen Seite, also dem Rechtsträger, gibt es keine Einschränkung. Der kleine Mehrpreis für die Produkte ist gut angelegt und auch dort wird das Vorhaben Fairtrade Scout-Stamm unterstützt und für gut geheißen.

 

Die Grüpplinge sind für das Thema offen und machen auch mit, wenn es kurzweilig und interessant, kindgerecht und spaßig angegangen wird und wenn´s was zum Probieren gibt. J

 

 

 

Das Schreibinterview wurde von Matthias Altmann für die Fairtrade Scouts Arbeitsgruppe beantwortet.

Hier geht´s zu unserem Zeltplatz Altmühlsee Pavillon
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