12.05.2009 - Löwen retten Frösche und Kröten

Wölflingsgruppe „Löwen“ der DPSG hilft dem Bund Naturschutz

 

Sobald im Frühjahr die Sonne das erste Mal scheint, sind auch die Frösche und Kröten aktiv. Dann wandern sie zum nächstgelegenen Gewässer, um sich dort fortzupflanzen. Jedoch müssen sie hier oftmals stark befahrene Straßen überqueren und schaffen dies häufig nicht. Daher hat es sich der Bund für Natur- und Umweltschutz zur Aufgabe gemacht, die Frösche und Kröten bei ihrer Wanderung mit Hilfe von Zäunen zu unterstützen.
Dieses Jahr hat sich die Wölflingsgruppe „Löwen“ der DPSG aufgemacht, um beim Zaunaufbau zu helfen. Aus diesem Grund waren am Samstag, 14. März 2009, um halb zehn elf Löwen-Mädchen und -Jungen im Alter von sieben bis zehn Jahren mit ihren Leiterinnen Franziska Deuerlein und Anne Kotzenbauer und einigen Eltern/Großeltern nach Meinheim unterwegs. Dort angekommen, war es aber nicht nur wichtig, die Frösche/Kröten zu retten, sondern auch auf das eigene Leben zu achten. So wurden alle zuerst mit einer Warnweste ausgestattet, um so für den Autoverkehr leichter erkennbar zu sein. Danach bekamen alle eine Einweisung im Zaunaufbau und Verhalten an einer äußerst befahrenen Straße von den freiwilligen Helfern des Naturschutzes Herrn Erhard Bendig, Herrn Albert Lemberger und Herrn Richard Schmidt.


Nun durften die Löwen endlich auch selbst zur Tat schreiten. So wurden zuerst Planen, große Erdnägel, Hammer und Eimer an den Straßenrand gebracht. Danach mussten die Eimer eingegraben und die großen Erdnägel in den Boden geschlagen werden. Daran wurden die Planen befestigt. Zum Schluss wurden die Planen noch mit etwas kleineren Nägeln am Boden fixiert. So wurden innerhalb von fast drei Stunden etwa 600 Meter Zaun von den fleißigen Helfern aufgebaut. Nach getaner Arbeit haben sich alle bei einer gemeinsamen Brotzeit, die von der Sparkasse Gunzenhausen gesponsert wurde, gestärkt. Zum Schluss fand noch eine kleine Weiherführung auf den Spuren der Biber statt, bis es schließlich wieder heimwärts ging. Allein mit diesem Zaun konnten heuer fast 5000 Frösche/Kröten vor dem Überfahren in Meinheim gerettet werden.

 

Ein Beitrag von Anne Kotzenbauer

 

26. - 28.06.2009 - Stammestag/-wochenende mit Ehemaligen

"Leben ist mehr" - dpsg-Jahresaktion 2009 

 

Liebe Ehemalige und Aktive,

am Samstag, den 27.06.2009 findet unser Stammestag in Gunzenhausen, Nürnberger Straße 36 (kath. Pfarrheim) statt. Dazu möchten wir euch ganz herzlich einladen.

Wir starten um 08:00 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück auf der Wiese hinter dem Pfarrheim. Nach der Gruppeneinteilung geht es um 10:00 Uhr mit einem Georgslauf los. Um 17:00 Uhr findet dann ein Kleinkunstabend statt, indem die aktiven Gruppen kleine Aufführungen zeigen. Danach grillen wir gemeinsam und lassen den Abend bei einem gemütlichen Lagerfeuer und Lagerliedern ausklingen. Die Möglichkeit zum Zelten am Pfarrheim ist gegeben.

Am Sonntag, den 28.06.2009, um 10:00 Uhr beginnt dann das Pfarrfest mit einem gemeinsamen Gottesdienst und anschließendem Mittagessen.

Mit den aktiven Gruppen beginnen wir schon am Freitag, den 26.06.2009 um 17:00 Uhr. Hier bauen die Gruppen die Zelte für das Stammeswochenende auf, worin sie auch nach einem gemütlichen Abend am Lagerfeuer schlafen. Gerne könnt auch ihr, liebe Ehemalige schon daran teilnehmen.

Der Teilnehmerbetrag beläuft sich für Freitag auf 5,00 € und für Samstag auf 10,00 € und beinhaltet die Kosten für die Verpflegung, Material und Versicherung, u.v.m.

Da wir für unsere Planungen die genaue Teilnehmerzahl benötigen, bitten wir euch deshalb auf dem dafür vorgesehenen Formular die verbindliche Anmeldung für euch/eure Familie bis zum 19.06.2009 zu tätigen.

Für den gemeinsamen Grillabend am Samstag benötigen wir Bitte noch Salate aller Art und würden uns über eine Salatspende freuen. Bitte gebt auch diese auf eurer Anmeldung an.

Bei Fragen stehen euch Matthias Altmann & Sabine Winkler gerne zur Verfügung.

 

Mit pfadfinderischen Grüßen

die Stammesleitung

 

Ein Beitrag von Matthias Altmann

Einladung zum Stammestag 2009
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Anmeldung zum Stammestag 2009
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01. - 08.08.2009 - Wölflingsdiözesansommerlager in Rödental bei Coburg

Wölflinge aus Gunzenhausen

im großen Sommerzeltlager der Diözese Eichstätt

 

Abenteuer rund um den Dschungel

 

 

17 Mädchen und Jungen der Löwen (Wölflingsgruppe)aus Gunzenhausen nahmen am großen Sommerzeltlager der Diözese Eichstätt in Rödental bei Coburg teil. Gemeinsam mit ihnen machten sich 130 weitere sechs- bis zehnjährigen Wölflingen aus dem gesamten Gebiet der Diözese Eichstätt auf dem Weg zur großen Zeltstadt. Begleitet und betreut werden die vielen kleinen Pfadfinder dabei von ihren Gruppenleitern. Gleich nach der Abfahrt in Weißenburg stimmte der Safari-Reisebegleiter mit einem extra geschriebenen Lied die Wölflinge auf das Lager ein. "Probiers mal mit den Wölflingen" sangen die Kinder lautstark. Dabei verging die zweistündige Busreise wie im Flug. Nach der Ankunft am Zeltplatz halfen alle Kinder eifrig mit beim Zeltaufbau und erkundeten neugierig den Lagerplatz. Zu Langeweile kam es auch in den darauf folgenden Tagen nicht. Dafür sorgte ein spannendes Programm rund um das Thema Dschungelbuch. So standen ein Affenschmuggler-Geländespiel, ein Dschungellauf, verschiedene Workshops um im Dschungel zu überleben, ein Dschungelgottesdienst und ein Elefantenwaschtag im Freibad auf dem Programm. Natürlich wurde das typische pfadfinderische Leben, wie das Lagerfeuer, das beliebte gemeinsame Singen sowie das Stockbrot nicht zu kurz.

 
Bereits ein halbes Jahr im Voraus begannen die aufwändigen Vorbereitungen für das große Zeltlager. Gemeinsam mit den Gruppenleitern aus allen Pfadfinderstämmen der Diözese Eichstätt wurden Ziele für das Zeltlager formuliert. So legten die Organisatoren von Anfang an Wert darauf, dass die Kinder das Lagerleben mitbestimmen durften. Dies wurde in einem Lagerrat umgesetzt, der zum Beispiel die Schlafenszeiten und Teile des Programms bestimmt hat. Am Samstag holte der Safari-Reiseleiter alle Teilnehmer wieder ab und brachte sie sicher aus dem Dschungel wieder nach Hause.

 

Ein Beitrag von Anne Kotzenbauer

10. - 16.08.2009 - Rovertour in die Schweiz

Gunzenhäuser

Rover im Weltpfadfinderzentrum in Kandersteg / Schweiz

 

Was macht man, wenn man Pfadfinder ist und die Ferien vor der Tür stehen?

 

Richtig! Man fährt auf ein Zeltlager. Und weil es für uns Rover in diesem Jahr kein großes Diözesanlager gab, entschlossen wir uns, eine eigene Aktion durchzuführen. Schon im Frühjahr wurde das Weltpfadfinderzentrum Kandersteg in der Schweiz als Ziel ausgewählt. Das Zentrum wurde 1923 vom Gründer der Pfadfinderbewegung, Lord Robert Baden-Powell ins Leben gerufen. Seitdem treffen hier Pfadfindergruppen aus aller Welt aufeinander und tragen aktiv zur Völkerverständigung bei. Das Zentrum bietet neben einer großen Palette an Aktivitäten am Lagerplatz auch viele Gelegenheiten, die Schweizer Bergwelt zu erkunden. Das war was für uns!

So machten wir uns als achtköpfige Gruppe in der zweiten Augustwoche auf den Weg und erreichten nach einer regnerischen Fahrt unser Ziel. Nachdem unsere Zelte errichtet und die Anstrengungen der Reise überwunden waren, bereiteten wir uns auf ein umfangreiches Programm vor, das wir uns für die Woche vorgenommen hatten.

Gleich am Morgen brachen wir mit zwei Bergführern zu einer zweitägigen Gletscherwanderung am Petersgrat auf. Gegen Mittag gelangten wir nach einem schweißtreibenden Anstieg an den Fuß des Gletschers. Bereits dort war der Anblick der Eismassen sehr eindrucksvoll. Mit Steigeisen und Kletterausrüstung kämpften wir uns dann in zwei Seilschaften den Gletscher hinauf. Ziemlich erschöpft, aber auch glücklich über unsere gemeinsame Leistung durften wir uns am Abend in der Mutthornhütte ausruhen und Kräfte für den nächsten Tag sammeln.

Der folgende Tag begann wiederum in eisiger Luft, doch bei strahlendem Sonnenschein. Zusammen erstiegen wir noch die letzten Höhenmeter zum Petersgrat und genossen von dort eine fantastische Aussicht über die Schweizer Alpen. Der Abstieg gestaltete sich ebenso anstrengend wie der Aufstieg, doch die grandiosen Ausblicke und das Gruppengefühl, gemeinsam eine solche Leistung vollbracht zu haben, entschädigte für so manchen Muskelkater.

Von Ruhe war am nächsten Tag allerdings keine Rede, denn auf unserem Programm stand ein vierstündiger Aufenthalt im Hochseilgarten von Kandersteg. Von hölzernen Plattformen auf bis zu 15 Metern Höhe hangelten wir uns an Stahlseilen von Baum zu Baum und absolvierten alle Parcours mit Bravour. Hier zeigten die Rover Durchhaltevermögen, auch wenn mancher scharf an seine körperliche Grenze geführt wurde. Nach diesen neuerlichen Anstrengungen schmeckte der Eintopf am Abend umso besser.

Am fünften Tag unseres Besuchs nahmen wir an einem Kletterkurs für Fortgeschrittene teil. Freiwillige Kletterführer des Pfadfinderzentrums zeigten uns die Geheimnisse des Kletterns am Felsen, insbesondere das Kaminklettern und den sog. Vorstieg. Vor atemberaubender Bergkulisse wuchsen die Rover über sich hinaus und trauten sich am Nachmittag sogar, eine 25-Meter-Wand zu erklettern. Ein weiteres Highlight war an diesem Tag das internationale Lagerfeuer, an dem viele der anwesenden Pfadfinder des Zentrums teilnahmen und Lieder und Sketche in ihrer Landessprache präsentierten. Hier spürten wir endgültig den Geist von Kandersteg. Im Anschluss tauschten wir mit einer britischen Pfadfindergruppe am Nachbarzeltplatz unsere Tücher und Aufnäher.

Unsere ereignisreiche Woche beendeten wir am Samstag mit einer Raftingtour auf der Simme. Allerdings wurde sie vom niedrigen Wasserstand des Flusses und der wechselhaften Laune unseres argentinischen Bootsführers etwas getrübt. Mit einem gemeinsamen Lagerfeuer und einer Reflexion über die erlebten Eindrücke ging aber auch dieser Tag versöhnlich zu Ende. Schließlich durfte jeder Teilnehmer noch den „Kandersteg-High-Adventure“-Aufnäher für seine Leistungen entgegen nehmen.

Mit einem wehmütigen Blick auf die traumhaften Berge verließen wir am Sonntag das Zentrum und kehrten nach Gunzenhausen zurück. Die Woche im Weltpfadfinderzentrum war eine äußerst vielschichtige Erfahrung für Rover und Leiter, die jeder anderen Gruppe wärmstens zu empfehlen ist.

 

Ein Beitrag von Daniel Betz

22.08. - 20.11.2009 - Pfadfinderpartnerschaft mit Frankenmuth/USA entsteht

 

1. gemeinsame Aktion der beiden Pfadfindergruppen in den USA

 

Nach einer Initiative unserer ehemaligen Stammesvorsitzenden Sabine Winkler vor ca. 2 Jahren ist der Kontakt zu den Frankenmuther Scouts in den letzten Wochen soweit fortgeschritten, dass wir eine Einladung zu einem dreiwöchigen Aufenthalt in den USA bekommen haben.

Die Aktion soll im Zeitraum vom 31.07.2010 bis ca. 21/22.08.2010 stattfinden.

Es ist unter anderem ein einwöchiges gemeinsames Zeltlager, eine kleine Reise durch die USA sowie einen einwöchigen Aufenthalt in Frankenmuth bei Gastfamilien geplant.

Die Leiterrunde hat nun in ihrer letzten Sitzung am 22.08.2009 beschlossen, dass wir diese Einladung annehmen und mit einem Teil des Stammes nächstes Jahr in die Staaten fliegen.

Die Einladung richtet sich momentan an alle Mitglieder des Stammes ab dem 14. Lebensjahr.

Über die genaue Höhe der Kosten für diese Aktion können wir noch nichts näheres sagen, da erst noch sämtliche mögliche Zuschussmöglichkeiten ermittelt und wenn möglich ausgeschöft werden müssen.

In nächster Zeit werden wir auch Unterstützung und Informationen vom Freundeskreis Frankenmuth e.V. (www.freundeskreis-frankenmuth.de) erhalten. Gerade dieser Freundeskreis hat uns bisher sehr bei der Kontaktaufnahme geholfen, wofür wir uns hier bereits sehr herzlich bedanken möchten.

Nähere Informationen zum Stand der Planungen wird es immer wieder auf der Homepage geben, so wie an der Stammesversammlung im Herbst.

 

Ein Beitrag von Matthias Altmann

05. - 11.09.2009 - EiPa-Rocks am Osterberg

Lagerpräsentation EiPa rockt 2009.pdf
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Jupfi-Gruppe "Elite" war am Jupfi-Diözesanlager der Diözesen Eichstätt und Passau dabei

 

 

Vom 5. – 11. September 2009 fand am Osterberg bei Pfünz das erste gemeinsame Diözesanlager der Jungpfadfinderstufen der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg der Diözesen Eichstätt und Passau statt. Mit dabei waren aus der Eichstätter Diözese Jupfis aus den Stämme Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg, Ingolstadt und Büchenbach. Von der Passauer Diözese reisten Jupfi-Gruppen aus Winhöring, Tittling, Vilshofen, Neuötting und Kirchdorf an. Auch der Arbeitskreis Behindertenarbeit beteiligte sich am Lager, sodass auch ein geistig behinderter Junge die Möglichkeit bekam mit am Lager teilzunehmen.

Am Samstag, 5. September startete das Sommerlager der DPSG-Pfadfinder um 14 Uhr am Osterberg bei Pfünz, dem Diözesanzentrum der DPSGler der Diözese Eichstätt. 52 Jungpfadfinder aus den Diözesen Eichstätt und Passau sowie deren 18 Leiter reisten bepackt mit Rucksäcken und Zeltmaterial an. Gegen 17 Uhr waren alle komplett und die Zelte standen. Der richtige Zeitpunkt für eine Kennenlern-Runde. Schließlich waren sich die Eichstätter und Passauer Jupfis und größtenteils auch die Leiter noch recht fremd. Schon beim ersten Spiel lösten sich die Berührungsängste in Luft aus. Lediglich die unterschiedlichen Dialekte stellten noch das ein oder andere Problem dar.

 

Am Abend besuchte der Kobold die Pfadfinder, der sich mit einem Hilferuf an sie wandte. Sein Goldtopf, ohne den er immer schwächer wird, wurde ihm gestohlen. Begleitet wurde er von einer guten Fee, die ihn auf Grund seiner schwindenden Kräfte begleitete. Wir baten ihm unsere Hilfe an, denn schließlich ist der Kobold das Symbol für die Jungpfadfinder-Stufe. Als Zeichen, dass es etwas Neues gibt und er erneut kommen muss, vereinbarten der Kobold und die Jupfis den Klatsch-Rhythmus „We will rock you“. Er warnte sie noch davor auch bestohlen zu werden und riet ihnen, ihr Lager sicher zu machen. Tags drauf sollte dies sofort geschehen. Lagertor und -turm wurden gebaut. Als Erkennungszeichen untereinander wurden T-Shirts mit Siebdruck gestaltet. Auch ein eigenes Lagerbanner wurde gemalt. Neues konnte man beim Filzen, Kettengestalten und auch bei der Gipsverarbeitung lernen.

 

Am Abend wurde dann beim Saubermachen der Waschgelegenheiten im Mädchenbereich ein Stück einer Schatzkarte gefunden. Sofort wurde der Kobold herbeigetrommelt. Er nahm das Kartenstück entgegen, konnte aber leider nicht darauf erkennen wo sein Goldtopf versteckt ist. Er bat die Jupfis darum die Augen nach weiteren Kartenstücken offen zu halten. Während des Zusammenseins schlich eine dunkle Gestalt am Zelt vorbei. Vermutlich war es das EiPa-Tier, das auch hinter dem Diebstahl des Goldtopfes stecken könnte. Der Kobold gab den Jungpfadfindern, kurz vor seinem Gehen noch die Aufgabe ihre Verteidigung zu trainieren, damit sie ihre Schätze verteidigen können.

 

Am Abend saßen dann noch alle gemütlich am Lagerfeuer zusammen. Die Nachtwache, die in Schichten eingeteilt war, sicherte das Lager vor dem EiPa-Tier und auch vor eventuellen Banner-Stehlern. Am nächsten Morgen folgten die Lagerteilnehmer dem Auftrag des Kobolds. Jede Gruppe bekam einen Goldtopf und musste diesen verteidigen, gleichzeitig aber versuchen die Goldtöpfe der anderen zu stehlen. Achtung war geboten, denn wurde einem das Markierungsband geklaut, musste man das Spielfeld verlassen und eine Strafe in der Wartezone absitzen. Am Nachmittag war dann das große Jeder-Gegen-Jeden-Volleyball-Turnier, bei dem am Ende alle Jupfis gegen die Leiter antraten.


Wer gewonnen hat? – Darüber wird geschwiegen.
Gegen Abend konnten Kobold und Fee erneut gerufen werden. Ein zweites Kartenstück wurde gefunden. Auch dieses wurde dem Kobold überreicht, doch leider konnte man immer noch nichts erkennen. Der Kobold hatte auch Neuigkeiten. Er weiß nun ganz sicher, dass das EiPa-Tier seinen Goldtopf gestohlen hat. Er trägt den Jupfis auf am Vormittag Informationen über das EiPa-Tier zu sammeln. Am Nachmittag sollen sich alle aufmachen um nach ihm, weiteren Kartenstücken und dem Goldtopf zu suchen. Um keine Zeit zu verlieren machten sich die Jupfis bereits in der Nacht auf um zu suchen. Doch um ein Haar ginge es beinahe schief. Das EiPa-Tier lauerte ihnen auf und wollte einen der Teilnehmer entführen. Dank der schnellen Reaktion von ein paar Leitern konnte dies verhindert werden. Noch mehr motiviert machten sich alle auf um in einem Georgslauf die nötigen Informationen für die EiPa-Tier-Suche zu bekommen. So lernten sie z. B. auch dessen Sprache kennen. Nachmittags gingen alle in Gruppen los um zu suchen. Die Suche weitete sich bis zum nächsten Tag gegen 16 Uhr aus. Ein Team brachte ein weiteres Stück der Schatzkarte mit, welches wieder dem Kobold übergeben wurde. Er bat uns, unsere Fähigkeiten zu trainieren, damit wir den „Kampf“ gegen das EiPa-Tier nicht verlieren.

 

So konnten dann am Donnerstagvormittag im Rahmen einer Olympiade alle Jupfis ihre Fähigkeiten zeigen und verbessern. Mussten sie sich doch z. B. beim Bogenschießen, Hindernisparcour, Schätzaufgaben, ... unter Beweis stellen. Am Nachmittag bereiteten einzelne Gruppen kleine Showeinlagen für den Abend vor, denn es war immerhin der letzte Abend bevor es am Freitag nach Hause ging. Nach den Vorbereitungen feierte Kaplan Peter Gräff mit uns einen Gottesdienst zum Thema Freundschaft. Während des Lagers konnten die Jupfis und Leiter andere kennen lernen und Freundschaften knüpfen. Damit diese auch über das Lager hinausgehen und die Vernetzung der Diözesen Eichstätt und Passau erhalten bleibt, gab es während des Gottesdienstes eine Postkartenaktion. Jeder Teilnehmer bekam eine leere Postkarte, auf die er seine Anschrift eintrug. Die Karten wurden gemischt und neu verteilt. Am 21. September sollen dann alle gestalteten Postkarten versendet werden. Ein oder zwei Tage später müsste dann jeder eine Postkarte von einem anderen Teilnehmer des Lagers bekommen.

 

Zurückschreiben ist nicht nur erlaubt sondern auch gewünscht. Am Abend während des Abendessens tauchte dann ein weiteres Kartenstück auf. Der Kobold, der wieder mit „We will rock you“ herbeigetrommelt wurde, legte die Kartenstücke zusammen und das Versteck des Schatzes wurde ersichtlich. Gleich machten sich alle zum Versteck auf, dem nahe gelegenen Römerkastell. Dort angekommen wurden erste Goldtaler am Boden entdeckt, die Jupfis waren auf der richtigen Fährte und konnten den Goldtopf zurückerobern. Der Kobold nahm den Topf dankend entgegen und verteilte die „Schoko“-Goldtaler unter den Anwesenden. Lediglich eine Hand voll Goldstücken musste er für sich behalten, damit er bei Kräften bleibt. Das EiPa-Tier wurde vertrieben, damit es nicht noch mehr Schaden anrichten kann. Mit guter Stimmung kehrten alle zum Lagerplatz zurück und feierten am Lagerfeuer. Die am Nachmittag vorbereiteten Showeinlagen boten ein vielseitiges Abendprogramm mit Witz und Humor. Das Lager war nun leider auch schon vorüber.

 

Nach einer Reflexionsrunde am Morgen mussten die Lagerbauten wieder eingerissen werden, die Zelte abgebaut und am Platz für Ordnung gesorgt werden. Nach dem Abschlusskreis machten sich gegen 14 Uhr die einzelnen Gruppen wieder auf den Weg nach Hause. Eine schöne Woche ging viel zu schnell vorüber, wird aber mit all ihren Eindrücken noch längere Zeit in den Köpfen der Jupfis und ihrer Leiter sein.

Das Lager selbst ist nun vorüber, doch es war der Anfang einer Vernetzung der Jupfistufen der Diözesen Eichstätt und Passau. Wie es damit weiter geht entscheidet sich am Nachbereitungstreffen mit allen Leitern.

 

 

Ein Beitrag von Barbara Ditz

14.09.2009 - 97. Kirchweihfestzug

 

Schön war die Zeit

 

An dem diesjährigen Kirchweihfestzug der Stadt Gunzenhausen wird der Stamm St. Marien Gunzenhausen mit seinem Mitglieder wieder teilnehmen.

Das Motto des Festzuges lautet: "Schön war die Zeit"!

Unter diesem Motto können wir unserer Phantasie freien Lauf lassen in Darstellungen, wie es früher war in Stadt und Land. Kindheitserinnerungen leben wieder auf an die Musik, die Mode, die Schulzeit „damals“ und vieles mehr!

Damit wir als Pfadfinder auch das Motto erfüllen, haben sich die Gruppenleiter in der Leiterrunde ausgedacht, dass wir die Pfadfinder im Laufe der Zeit in verschiedenen modischen Designs darstellen könnten. Zum Beispiel mit Schlaghose, knallbunten Röcken, ganzen engen Hosen (80er), FlowerPowerMode, kurzer Lederhose, usw. usw.

Es wäre nun gut, wenn uns Eltern bzw. Ehemalige bei der Ausstattung unserer Teilnehmer behilflich sein könnten und uns aus ihren Kleiderschränke entsprechende Kleidungsstücke für den Festzug zur Verfügung stellen könnten.

Dies wäre uns eine sehr große Hilfe.

Bitte wenden Sie sich an den Stammesvorsitzenden Matthias Altmann.


Vielen Dank im Voraus für Ihre/Eure Unterstützung!

Ein Beitrag von Matthias Altmann 

23.10.2009 - Stammesversammlung

Übergabe der Spende
Übergabe der Spende

Verabschiedung der langjährigen Stammes- vorsitzenden Sabine Winkler sowie Neuwahl von Anne Kotzenbauer als Nachfolgerin

 

 

Am Freitag, den 23. Oktober war in diesem Jahr die Stammesversammlung der Sankt-Georgs-Pfadfinder in Gunzenhausen, wozu neben den Pfadfindern auch die Eltern recht herzlich eingeladen waren. Auf der Tagesordnung gab es viele Punkte und so fand ein interessanter Abend statt. Nachdem der allgemeine Teil mit Jahresrückblick der einzelnen Gruppen und des Stammes abgeschlossen war, übergab die 1. Vorsitzende des Rechtsträger (dpsg Sankt Marien Gunzenhausen e.V.), Sabine Winkler, eine Spende an den Pfarrer Christian Konecny. Mit dem Scheck in Höhe von 1.000 € möchten die Pfadfinder die Pfarrei nachträglich für den Umbau des Kindergartens, vor einem Jahr und den damit verbundenen Kosten, finanziell unterstützen.


Als nächster Tagesordnungspunkt stand die Verabschiedung der bisherigen Stammesvorsitzenden Sabine Winkler auf dem Programm. Sabine Winkler war seit über 21 Jahren im Stamm Gunzenhausen bei den Pfadfindern aktiv, wovon sie seit 12 Jahre als Jugendgruppenleiterin und seit 9 Jahren Stammesvorsitzenden war. Nachdem sowohl der 1. Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Michael Deuerlein, sowie die Diözesanvorsitzende, Veronika Wöhrl, und Stadtpfarrer Christian Konecny sich für die aktive Mitarbeit bedankten, verabschiedeten sich auch der Stammesvorsitzende Matthias Altmann im Namen des Bundesvorsitzenden, Manuel Rottmann, sowie der Pfadfinder des Stammes Gunzenhausen recht herzlich und verlieh ihr den Georgs-Pin für die längste Amtszeit als Stammesvorsitzende in Gunzenhausen.

Nach der offiziellen Verabschiedung ging es dann daran, den frei gewordenen Platz im Stammesvorstand wieder zu besetzen. Hier wurde Anne Kotzenbauer als neue Stammesvorsitzende gewählt.

Im Anschluss wurde die Jahresplanung für das Jahr 2010 vorgestellt. Neben den vielen traditionellen Dingen wie zum Beispiel dem Pfarrfest (01.05.2010), dem Kinderfasching (06.02.2010), dem Nikolausdienst und dem Friedenslicht (12.12.2010) wurde auch auf die große Sommeraktion aufmerksam gemacht. Nächstes Jahr wird es eine Reise/Austausch nach Amerika für alle Pfadfinder ab 13 Jahren geben. Dies findet in Zusammenarbeit mit den Pfadfindern aus Frankenmuth statt und wird im Zeitraum vom 01.-21.08.2010 sein. Neben verschiedenen Städtetouren wie zum Beispiel Chicago, Washington und Frankenmuth wird auch der Besuch des World Jamboree der Boy Scouts of America, die Teilnahme an einem Zeltlager, verschiedene Aktivitäten und der Besuch der Gastfamilie auf dem Programm stehen.

Doch auch die „Daheimbleiber“ der Pfadfinder werden im kommenden Jahr nicht zu kurz kommen. Für sie wird ein Sommerlager in der ersten Augustwoche (01.-08.08.2010) in der Hersbrucker Schweiz bei Deckersberg stattfinden, wo es eine erlebnisreiche Zeltlagerwoche gibt.

Im Anschluss an die Stammesversammlung fand eine Verabschiedungsfeier für Sabine Winkler statt. Zu der die Leiterrunde mit Sekt und Häppchen recht herzlich einlud. Hier konnten alle Anwesenden sich selbst von Sabine Winkler verabschieden und bei ein paar netten Worten den Abend ausklingen lassen.


Ein Beitrag von Anne Kotzenbauer

30.10. - 01.11.2009 - Herbstleiterausbildungswochenende in Langfurth

Gewalt-Ausbruch in der Zaubermühle in Langfurth

 

Beinahe täglich berichten die Medien über Kriege, Terroranschläge und Gewalttaten aus aller Welt. Auch in unseren Alltag bricht immer wieder Gewalt herein, sei es durch verbale Aggression, randalierende Rowdys oder sogar Amokläufer. Selbst die Freizeit ist von Gewaltdarstellungen durchdrungen: Filme, Fernsehen, Computerspiele – die Reihe ließe sich noch lange fortsetzen.

Doch was ist Gewalt eigentlich genau? Auf den ersten Blick eine sehr sperrige Frage. Die Leiter und Rover des Stammes Gunzenhausen setzten sich am Wochenende vom 30.10. bis 01.11.2009 in der Zaubermühle bei Langfurth intensiv mit diesem Thema auseinander und sammelten neue Erfahrungen für die Arbeit in den Gruppenstunden.

Zum Einstieg in dieses ernste Thema spielte die Leiterrunde das altbekannte „Zeitungs-Patschen“, bei dem man einen Sitzplatz gewinnen muss, indem man einen Mitspieler mit einem Schlag mit der Zeitung herausfordert. Das Spiel machte natürlich großen Spaß, doch war es nicht schon eine Form von Gewalt? Beim gemeinsamen Brainstorming, zur Frage „Was ist Gewalt?“, welches durch die neue Stammesvorsitzende Anne Kotzenbauer moderiert wurde, ist uns Leitern und Rovern dann schnell bewusst geworden, dass Gewalt viele unterschiedliche Facetten hat, die bei näherem Hinsehen weitere Assoziationen hervorbringen. Die Fülle an bunt beschriebenen Zetteln führte uns eindrucksvoll vor Augen, dass Gewalt leider einen hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft einnimmt. Mit Blick auf die Jugendarbeit beschäftigten wir uns im Anschluss daran besonders mit dem Themenkreis „Gewalt unter Jugendlichen“. Dazu hatte Stammesvorstand Matthias Altmann ein Lehrvideo der Polizei zum Thema „Gewalt-Prävention“ organisiert. In fünf Episoden wurden die Bereiche „Verbale Gewalt“, „Mobbing“, „körperliche Gewalt“, „Vandalismus“ und „Erpressung“ dargestellt und luden zur Diskussion ein. Hierzu fand ein reger Gedankenaustausch über eigene Erfahrungen und Beobachtungen im Zusammenhang mit Gewalt statt. Die wichtigsten Erkenntnisse waren hier, dass Gewalt jeden treffen kann und dass Gewalt auch eine gewisse Faszination ausübt, der sich der Mensch scheinbar nur schwer entziehen kann. Mit dem Spiel „Mord in der Disco“ gingen wir dann zum gemütlichen Teil des Abends über.

Der Samstagmorgen sollte uns noch näher an das Thema heranführen. Wir suchten eine direkte Gewalterfahrung. Da wir aber schlecht selbst gewalttätig werden konnten, benötigten wir eine Art Simulation. Diese fanden wir beim Paintball-Spiel in der Nähe von Ansbach. Beim Paintball versuchen zwei Mannschaften ihre Gegner mit Farbkugeln zu treffen. Bei einem Körpertreffer scheidet man aus dem laufenden Spiel aus und darf erst in der nächsten Runde wieder mitspielen. Alle Spieler befinden sich in einem abgegrenzten Spielfeld mit aufblasbaren Hindernissen. Die Ausrüstung besteht aus einer Paintball-Waffe mit Druckluft und Farbkugeln, einer Schutzmaske und mehreren Lagen dicker Pullover und Hosen. In diesem Aufzug wirkte die Leiterrunde wie eine martialische Guerilla-Truppe. Doch handelt es sich bei Paintball nun um ein Spiel oder ist es schon eine besondere Form von Gewalt? Diese Frage diskutierten wir bewusst und jeder ging vor Spielbeginn noch einmal in sich. Weil man aber mit einer Waffe auf Menschen zielt und selbst auch getroffen werden kann, äußerten sich die meisten sehr skeptisch. Beim Startsignal des Schiedsrichters löste sich diese Skepsis jedoch erstaunlich schnell auf. Nun galt es, die anderen zu treffen und selbst nicht getroffen zu werden. Im Hagel der Farbkugeln keine leichte Aufgabe. Nach ca. drei Stunden waren alle durchgeschwitzt und mit Farbe bekleckert.

Am Nachmittag setzten wir uns zum Erfahrungsaustausch zusammen. Hierbei kam heraus, dass die anfängliche Hemmschwelle bei den meisten sehr rasch überwunden war. Der eigene „Überlebenswille“ mischte sich mit dem Wissen, dass dem Gegner nichts Ernsthaftes passieren kann. So geschahen alle Handlungen auf einer sehr niedrigen Ebene, auf der man nicht mehr über sein Tun nachdenkt. Beim Treffen eines Gegners kamen Gefühle von Stolz und Schadenfreude auf, eigene Körpertreffer lösten vereinzelt Rachegefühle und Frustration aus. Die Frage, ob man durch regelmäßiges Paintball-Spielen aggressiv wird, konnten wir nicht zufrieden stellend beantworten. Wir kamen zu dem Schluss, dass der Spieler zwar im Umgang mit einer Waffe geschult wird, doch bei gefestigter Persönlichkeit sehr wohl zwischen Spiel und Realität unterscheiden kann. Ob diese Differenzierung Jugendlichen in gleicher Weise gelingt, konnten wir aber ebenso wenig feststellen. Alles in allem führte die Paintball-Aktion jedem Teilnehmer vor Augen, dass Gewalt tatsächlich faszinierend sein kann und im Rahmen der Gruppendynamik schnell die Hemmschwellen fallen.

Am Abend beschäftigten wir uns in einem gemeinsamen Gottesdienst nochmals mit dem Thema Gewalt und den kernigen Aussagen der Bibel „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, sowie „Wenn dich jemand auf die rechte Wange schlägt, dem halte auch die andere hin“. Unser Kurat Christian Konecny legte diese Passagen verständlich dar und lud uns zu einer weiterführenden Diskussion ein. Hier konnte noch einmal jeder seine bisherigen Eindrücke vom Wochenende einbringen. Zum Abschluss des Tages feierten wir Halloween: Mit schaurigen Kostümen und gruseligen Leckereien aus der Küche saßen wir noch bis tief in die Nacht hinein zusammen.

Am Sonntag stand noch eine letzte Diskussionsrunde über die Film-Ausschnitte vom Freitagabend auf dem Programm: „Was können die Betroffenen gegen die Gewalt tun?“ Hierbei sammelten wir noch einmal viele Ideen und Ansatzpunkte, wie man auch in der Gruppenstunde Gewalt zum Thema machen kann. Eine sehr einfache Möglichkeit war der „Wut-Ball“, den wir aus Luftballons und Sand herstellten. So konnte jeder Teilnehmer neben den zahlreichen theoretischen Überlegungen auch praktische Anregungen mit nach Hause nehmen. Eine abschließende Reflexion rundete dieses abwechslungsreiche und informative Leiterwochenende ab, bei dem der einzige echte Gewaltausbruch die heiße Schlacht am kalten Buffet war …

 

Ein Beitrag von Daniel Betz

Amanda Eff ist zur Institution geworden

GUNZENHAUSEN (lg) – Amanda Eff, Katechetin im katholischen Pfarramt Gunzenhausen, ist für ihr 50-jähriges Wirken in der Kirchengemeinde, den Schulen und im Kindergarten geehrt worden. Im Rahmen des vom Jugendchor «Jubilate» und der Organistin Pia Niederlöhner musikalisch gestalteten Gottesdienstes würdigte stellvertretender Bürgermeister Karl-Heinz Fitz das beispielhafte und selbstlose Wirken von Amanda Eff.

 

Dabei erwähnt er, dass ihr großes Engagement und ihr tiefer christlicher Glaube bei den Pfadfindern, in den Schulen beim Religionsunterricht oder als Lektorin in der Kirche bleibende Spuren hinterlassen hat. Auch ihre zahllosen Besuche bei den Senioren (unter anderem auch im Burghard von Seckendorff-Heim) gaben den älteren Menschen Trost und Stärke. Fitz wies auf die Gründung der Pfarrbücherei hin, die bis heute maßgeblich die Handschrift der Jubilarin trägt.

 

Viele folgten am Nachmittag der Einladung von Stadtpfarrer Christian Konecny zu einer kleinen Feierstunde im Pfarrheim. Zur «familiären» Jubiläumsfeier hieß stellvertretender Pfarrgemeinderatsvorsitzender Ulrich Salomon neben der Jubilarin, deren Geschwister und Angehörigen, Domdekan Klaus Schimmöller sowie alle Anwesenden willkommen. Amanda Eff hat am 1. Mai 1959 in Gunzenhausen mit ihrer Arbeit begonnen, in fünf Jahrzehnten unter sechs Päpsten, den Stadtpfarrern, Bauer, Fröhlich, Forsten und jetzt Christian Konecny, gedient. Als kleines Dankeschön überreichte Ulrich Salomon der Jubilarin ein Geschenk.

 

Domdekan Klaus Schimmöller überbrachte die Glückwünsche und Grüße der Diözese und des Bischofs. Als «Uraufführung» in seiner relativ langen Amtszeit bezeichnete der Domdekan die Feierstunde in Gunzenhausen. Während es 1972 nur 28 Katechetinnen in der Diözese gab sind es heute über 200 mit zum Teil hochkarätigen Ausbildungen. Schimmöller nannte Amanda Eff eine Pionierin der Seelsorge in Gunzenhausen. Die Stammesvorsitzenden Matthias Altmann und Anne Kotzenbauer erinnerten mit großprojizierten Bildern an alte Zeiten.

 

Amanda Eff zeigte sich sichtlich bewegt und dankte ihrerseits neben allen kirchlichen Verantwortlichen und Mitchristen Gott für seine Güte ihr einen segensreichen Wirkungsbereich, bei relativ guter Gesundheit geschenkt zu haben.

 

24.11.2009 16:35 MEZ von www.nordbayern.de.

 

 

29.11.2009 - Trödelmarkt für Frankenmuthreise

Trödeln macht Spaß –

 

Pfadfinder auf dem Adventströdelmarkt am Marktplatz

 

Das Sprichwort „Morgenstund hat Gold im Mund“ passte nicht ganz zur Trödelmarkt-Aktion der Pfadfinder am 1. Adventssonntag 2009. Schließlich war es morgens früh um 06.00 Uhr noch stockfinster und klirrend kalt. Doch vielleicht war in den zahlreichen Kisten voller Bücher und Trödel aller Art doch das ein oder andere Stück, das uns unsere Mühe „vergolden“ sollte. Wir waren gespannt, denn der gesamte Erlös sollte in die Reisekasse für unsere Frankenmuth-Fahrt im nächsten Jahr fließen.

Und siehe da: Bereits beim Aufbau unseres Standes nahmen die ersten Schnäppchenjäger unser Angebot unter die Lupe und pickten sich die rostigen Rosinen heraus. Hier eine nostalgische Lampe und da eine längst vergriffene Schallplatte. Oder vielleicht doch die kitschigen Kerzenständer aus Porzellan? Jedes Teil schien nur auf den richtigen Käufer zu warten.

Auch wenn die meisten Leute im Lauf des Tages bei strahlendem Sonnenschein vorbeischlenderten oder wegen der eisigen Temperaturen nur kurz stöberten, so brachten wir doch immer wieder ein Teil an den Mann oder an die Frau. Besonders hervorzuheben ist natürlich das Verkaufstalent unserer Pfadis und Jupfis, die sich ohne Scham auf potenzielle Kunden stürzten und um jeden Cent feilschten. Dabei wechselte aber auch so mancher Euro den Besitzer. Der Kassensturz am Abend offenbarte dann die Überraschung: Mehrere hundert Euro waren der Lohn für Engagement und kalte Füße. Mit diesem Ergebnis hätte niemand gerechnet! Damit war die Trödelaktion ein großer Erfolg, der bis zur USA-Reise im Sommer wiederholt werden sollte. Denn: Wer länger spart, fliegt billiger weg …

 

Ein Beitrag von Daniel Betz

05. - 06.12.2009 - Nikolausdienst

Spendensammlung für ein Kinderheim in Brasilien sowie den Pfadfindern

 

Der Nikolaus kommt ins Haus

 

Die Rover und Gruppenleiter des Stammes St. Marien Gunzenhausen der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) bieten wieder ihren Nikolausdienst an. Ab Samstag, den 05.12.2009 bis Sonntag, den 06.12.2009, besucht der Bischof Nikolaus mit seinen fleißigen Helfern wieder Familien mit Kindern in Gunzenhausen und der näheren Umgebung (keine Vereins- und Firmenveranstaltungen).

Ein Großteil der Geldspenden für den Nikolausdienst geht wieder an ein Kinderheim in Brasilien, welches wir mit dieser Aktion bereits seit 8 Jahren unterstützen. Der Rest fließt in die aktive pfadfinderische Kinder- und Jugendarbeit vor Ort im Stamm.

Wer die Dienste des Nikolauses in Anspruch nehmen möchte, der kann sich unter der Telefonnummer 09872/955940 bei der Familie Altmann mit den Pfadfindern in Verbindung setzen. Termine werden täglich (außer Sonntags) telefonisch ab 09:00 Uhr entgegengenommen.

 

Ein Beitrag von Matthias Altmann 

08.03.2009 - Dialogjahr mit dem Bischof Gregor Maria Hanke

Donnerstag, 26. Februar 2009 11:37

Am kommenden Sonntag den Bischof in Neumarkt treffen

 

Mit einer Reihe von Begegnungen setzt Bischof Gregor Maria Hanke OSB das Dialogjahr mit der Jugend fort. An zehn verschiedenen Orten im Bistum möchte er mit den Jugendlichen über ihre persönlichen Lebens- und Glaubensfragen ins Gespräch kommen. Das erste Treffen findet am 1. März in Neumarkt statt. 

 

Der Nachmittag in Neumarkt beginnt um 16 Uhr in den Sälen der Residenz am Hofplan. Die Moderation des Gesprächs übernimmt die Dekanatsvorstandschaft des BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend). Um 18.30 Uhr schließt sich die Feier eines Gottesdienstes mit dem Bischof in der Hofkirche an. Die musikalische Gestaltung übernimmt die Rockband "flashback".
 
Eine Woche später ist Bischof Hanke dann am 8. März in Stopfenheim (Dekanat Weißenburg) zu Gast. Die Jugendlichen beginnen bereits um 14 Uhr im DJK-Heim mit Workshops den Themen Spiritualität, Zukunft der Kirche, Lebens- und Sinnfrage und Ökologie. Um 16.30 Uhr stößt dann Bischof Hanke dazu, um mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Um 19.00 Uhr  wird dann ein  Dekanatsjugendgottesdienst in der Pfarrkirche von Stopfenheim zusammen mit dem Bischof gefeiert, der vom Jugendchor "Cano" aus Stopfenheim musikalisch begleitet wird. Danach sind alle Teilnehmer zu einer Begegnung auf dem Kirchplatz eingeladen, der Stamm Gunzenhausen der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) übernimmt die Bewirtung.
 
In Eckersmühlen bei Roth beginnt die Begegnung zwischen dem Bischof und den Jugendlichen um 16.30 Uhr im Pfarrheim. Ein Gottesdienst in der Kirche St. Elisabeth schließt sich um 19 Uhr an.
 
Die Treffen finden im Rahmen eines besonderen Dialogjahres statt,  das der Eichstätter Oberhirte zu Beginn des Kirchenjahres im Advent 2008 mit einem offenen Brief an die jungen Menschen im Gebiet der Diözese gestartet hatte. Die Jahresaktion des Bischöflichen Jugendamtes und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) der Diözese Eichstätt trägt das Motto "Zwischen Himmel und Erde – Jugend und Bischof im Dialog". Ziel der Aktion sei es "miteinander zu sprechen, auf- und voneinander zu hören, zu beten, zu singen und zu feiern." In seinem Brief an die Jugendlichen hat der Bischof diese aufgefordert, ihm vom Leben, von Freuden, Glauben, Hoffnungen, aber auch Ängsten sowie ihren Erfahrungen mit Jesus und der Kirche zu schreiben. In der nun beginnenden zweiten Phase wird der Bischof zwischen März und Juni 2009 zu zehn regionalen Gesprächen vor Ort kommen. Dabei wird er mit den Jugendlichen nicht nur Gottesdienst feiern, sondern vor allem versuchen mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

 

Auszug aus einem Bericht von Neumarkt-TV.de.

13.12.2009 - Friedenslicht-Dekanatsjugendgottesdienst

Das Friedenslicht aus Betlehem kommt am 13.12.2009

 

Auch in diesem Jahr bringen Pfadfinderinnen und Pfadfinder zu Weihnachten das Friedenslicht aus Betlehem in unsere Gemeinden. Das Licht, das vom ORF in Betlehem entzündet und in Wien an Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Europa und darüber hinaus weitergereicht wird, ist längst zu einem besonderen Symbol der Nähe Gottes und seiner Zuwendung zu uns geworden.

Am dritten Advent (13. Dezember 2009) wird das Licht von Wien aus mit dem Zug in rund 30 Städte in ganz Deutschland gebracht. In zentralen Aussendungsfeiern wird es weitergereicht an Gruppen und Gemeinden.

An diesem Sonntag findet dann um 17:00 Uhr der Dekanatsjugendgottes für das Friedenslicht in der katholischen Stadtkirche Sankt Marien Gunzenhausen in der Nürnberger Straße statt.

Der Gottesdienst wird von den Pfadfindern zusammen mit dem BDKJ Dekanat Weißenburg gestaltet.

An Weihnachten wird das Licht in vielen Kirchen und Häusern brennen. Pfadfinderinnen und Pfadfinder tragen es in die Familien, in Kirchengemeinden, Krankenhäuser und Schulen, in Verbände, öffentliche Einrichtungen, in Altersheime und zu den Obdachlosen, in benachbarte Moscheen und Synagogen und zu Menschen, die im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens stehen – und zu denen am Rande.

In diesem Jahr erinnert die Aktion Friedenslicht dabei an das Fallen der Mauer vor 20 Jahren – das getrennte Deutschland kann in Frieden neu zusammenwachsen!

MAUERN BRECHEN –
FRIEDEN FINDEN –
HOFFNUNG GEBEN

 

Ein Beitrag von Matthias Altmann

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