30.01.2004 - Kleinkunstabend

Gunzenhausen - Am Freitag, 30. Januar 2004 präsentierten sich die Gunzenhäuser DPSG-Pfadfinder von der künstlerischen Seite.

 

Mit rund 150 Teilnehmern fand der traditionelle Kleinkunstabend statt, zu dem alle Eltern und Interessierten in das katholische Pfarrheim eingeladen waren.


Mit dem Gedanken „Die ganze Welt ist eine Bühne“ präsentierte sich eine Vielzahl von Gruppen der Pfadfinderschaft Sankt Georg auf der Kleinkunstbühne. Hier hatte jeder die Chance sich zu seinem Besten zu geben.

 

So wurden die kleinsten der Wö`s zu wilden Raubtieren, die ihre Kunststücke unter der Leitung von Dompteur Paul präsentierten. Mit der Show „Lachen mit den Ameisen“ stellten sich die Wölflings-Mädels vor. Sie trainierten die Lachmuskeln der Besucher mit bekannten und weniger bekannten Sketchen. Die Wölflings-Jungs, die Panther, zeigten Ausschnitte aus bekannten Hollywoodfilmen als Schattentheater und ließen dazu die original Filmmusik laufen. Dabei waren auch die Besucher zum Duell herausgefordert, denn sie mussten erraten, um welche Filme es sich handelt. Doch dies war bei dem schauspielerischen Talent der Jungs nicht weiter tragisch.

 

Für die Hungrigen unter den Besuchern gab es in den Pausen natürlich auch einen kleinen Imbiss. Diesen Gedanken griffen auch die Jupfis auf und  dachten sich „English is good“ und boten den Silvesterknüller „Dinner for One“ mit Miss Sophie und James an. Hierbei haben die beiden Hauptakteure ein wahres Meisterwerk vollbracht und den alten Film mit jungem Elan wiedergegeben.

 

Bei der Rovergruppe LAFØ hieß es ebenfalls: „ Film ab!“. Sie zeigten eine Kurzfassung des aktuellen Kinohits „Findet Nemo“ als Schwarzlichttheater.

 

Dass die Pfadis wirklich keine Mühen gescheut haben, wurde allerspätestens klar, als der berühmt berüchtigte Erwin Pelzig unter dem Applaus der Zuschauer auf der Bühne imitiert wurde. Am Ende des Bühnenspektakels gab es dann noch einmal tosenden Applaus für alle Akteure des diesjährigen Kleinkunstabends und so hatten sich die Bemühungen und Proben in den vorangegangen Gruppenstunden schon bezahlt gemacht.

 

Ein Beitrag von Barbara Seefried

12.02.2004 - Pfarrfasching

Nach langen Tagen des Saalschmückens war es am 13.02.2004 endlich soweit: Der Schlappenball konnte starten. Der Vorverkauf lies eine bessere Beteiligung als im letzten Jahr erwarten. Doch die 95 Gäste liesen alle Prognosen verblassen. Die Voraussetzungen, eine ordentliche Stimmung zu bekommen waren also gegeben.

 

Sehr interessant und abwechslungsreich war das dargebotene Programm. Neben dem bekannten Herrn Pelzig sorgten die Pfarrheimsputzn und eine Schönheitskönigin für die Unterhaltung. Auch die Tanzeinlagen des Versehrtensportvereins waren wieder äußerst amüsant.

 

Wie gewohnt war die Versorgung mit Essen und Trinken günstig und gelungen. Auch die Cocktailbar der DPSG stellte ein Highlight des Abends dar.

 

Ein Beitrag von Matthias Winkler

15.02.2004 - Kinderfasching

Kinderfasching mal anders - Casino „Las Vegas“

 

Am 15.02.2004 öffnete von 14:14 bis 17:17 Uhr das Casino „Las Vegas“ im Pfarrheim seine Türen.

 

Über 40 Kinder -  verkleidet als Schlangen, Ritter, Cowboys, Prinzessinnen, Hexen oder ganz Casino-like in Anzug und Krawatte - versuchten ihr Glück an den verschiedenen Spieltischen.

 

Jeder bekam ein Startguthaben an Spielgeld, welches beim Roulette, Pferderennen, 17+4, Hütchenspiel, Uno, Dart oder Basketball  verdoppelt, verdreifacht oder eben ganz verloren werden konnte. Wirkliche Verlierer gab es aber nicht, schließlich blieb immer noch der Gang zur Bank.

 

Wer entsprechend Kapital erspielt hatte, konnte sich an der Casino-Bar einen alkoholfreien Cocktail gönnen.

Natürlich gab es auch Gemeinschaftsaktionen mit Zeitungstanzen, Polonäse und einer Maskenprämierung, bei der die Kinder selbst durch schreien entschieden, wer die beste Verkleidung hatte, Sieger wurde schließlich ein kleiner Ritter.

 

Kurz nach sechs wurde die Pforten des Casinos dann wieder geschlossen und die Faschingsgemeinde trat den Heimweg an.

 

Ein Beitrag von Sabine Winkler

14. - 16.05.2004 - DSALA - Diözesanes Stufen-Afrika-Lager in Pfünz auf dem Osterberg

20 Pfadfinder aus Gunzenhausen nahmen vom 14. bis 16.05.2004 an dem Diözesanlager „DSALA“ auf dem Osterberg in Pfünz bei Eichstätt teil. Insgesamt waren 13 verschiedene Stämme aus der ganzen Diözese mit insgesamt zirka 300 Kindern Leitern und Helfern anwesend.

 

Viele Aktivitäten waren geboten: So sind wir am Freitag abend im Rahmen der Auftaktveranstaltung nach Afrika geflogen. Alle Teilnehmer mussten also zuerst durch einen „Check-In-Schalter“ und haben somit Ihr Flugticket (=Lagerheft) erhalten. Ziel des Fluges war Ruanda, auf dem Weg dorthin haben wir alle anderen afrikanischen Länder kennen gelernt, indem von jedem Land die Flagge auf die Bühne gebracht wurde. Die Flaggen wurden von div. Teilnehmern bereits zu Hause im Rahmen der Gruppenstunden  selbst gemalt. 

 

Samstag Vormittag haben die Kinder – in verschiedene Altersgruppen eingeteilt – vieles über das Leben, Land und Leute in Ghana, Mosambik, Ruanda und Südafrika erfahren.
Während den kleineren spielerisch das Alltagsleben (vor allem das der Kinder) vermittelt wurde, haben die älteren in Gesprächsrunden mehr über Themen wie z.B. Aids in Afrika oder über Nelson Mandela erfahren.

 

Samstag Nachmittag gab es einen sog. „Markt der Möglichkeiten“. Dort konnten die Teilnehmer aus zirka 20 Workshops wählen, wie z.B. afrikanisches Essen testen, Körperpercussion, Masken schnitzen, Hula Hoop, Quiz über Afrika, „BAO“ (=afrikanisches Bohnenspiel) basteln, Würmer essen, Müllbasteln (z.B. Fußball bzw. Blumen aus Plastiktüten oder Teelichter aus Getränkedosen) und viele mehr.

 

Abends fand ein afrikanisches „Campfire“ statt. Zuerst wurde das Lagerfeuer aus allen vier Himmelsrichtungen entzündet. Anschließend hatte jeder Stamm etwas vorbereitet, was dann am Lagerfeuer vorgeführt wurde. Das waren entweder Bewegungsspiele, wo alle Teilnehmer mit eingebunden wurden oder Lieder, Sketche etc.

 

Nach einer sehr verregneten nacht stand am Sonntag morgen noch der Abschlussgottesdienst mit dem Diözesankuraten Francesco Benini auf dem Programm. Im Rahmen der anschließenden Abschlussveranstaltung sind alle Teilnehmer wieder nach Deutschland zurückgeflogen und haben am „Check-Out-Schalter“ als Abschied einen Lageraufnäher bekommen.

Allen hat das Wochenende sehr gefallen und die Kinder freuen sich schon auf das im August anstehende Stammeslager zum Thema „Asterix & Obelix auf der Suche nach...“.

 

Ein Beitrag von Sabine Winkler

28.05. - 02.06.2004 - Städtepartnerschaft Isle-Gunzenhausen

Städtepartnerschaft Ilse-Gunzenhausen im Zeichen des 20-jährigen Jubiläums

 

Und dieses wurde angemessen gefeiert!

 

Auch die Delegation der Deutschen Pfadfinderschaft war natürlich mit von der Partie und suchte Kontakte nach Frankreich. Wenn sie auch sehr klein war und mehr oder weniger aus 3 ½ Leitern bestand, Stavöse Bine, Frankreich-Fan Markus und Hopeless Leiter Stef. Unser Bretze war auch dabei, hatte aber der Blous’n gegenüber gewisse Verpflichtungen, zeigte sich nichtsdestotrotz auch in Kluft. So dann konnte die 15-Stunden-Busfahrt am Freitag den 28.05. ja losgehen... Über Nacht gut verpflegt, mit nebenbei auch etwas flüssigem Brot, kamen sie schließlich am Samstag morgen völlig platt von der anstrengenden Busfahrt in Isle an und es erfolgte auch gleich die Zuweisung der Gäste in die Gastfamilien.

 

Nach einem gemütlichen Kennenlern-Mittagessen in den Familien, die sehr gastfreundlich waren, traf man sich nachmittags wieder, um eine überaus interessante Rinderzucht anzusehen. Alle lauschten den weisen Worten der weisen Männer, die da über Agrarpolitik diskutierten; ja es war wirklich sehr interessant, und es wäre sicherlich noch spannender gewesen, hätte man etwas verstanden. Für die Aufmerksamkeit gab es dafür zum Dank ein traumhaft reichhaltiges Menü, bei dem man von den Gängen immer nur wenig kosten konnte, wollte man sie alle durchprobieren. Damit ging der offizielle Teil zu ende und eine kleine Gruppe machte sich auf, das Limoger Nachtleben zu erkunden, wobei sich dieses Unternehmen wegen der immensen Preise (Erdinger Weizen 5.80, die spinnen die Gallier) nicht allzu sehr ausdehnte. 


Des nächsten Tages stand die hochoffizielle Feier des Jubiläums der Partnerschaft an, bei dem die Blous’n ihr Bestes gab und die Stimmung aufheizte (als ob es nicht eh schon warm genug war ;) und die Deutschen mit der französischen Volkskultur in Tanz und Musik unterhalten wurden. Auch diesen Abend zeigten sich die Gastgeber wieder als sehr wohlgesonnen und verköstigten alle Anwesenden mit einem Menü, das in einer riesigen Geburtstagstorte gipfelte. Auch das mitgebrachte Geschenk, nämlich sechs Fässer bayerisches Grundnahrungsmittel, wurde zur Feier des besonderen Tages dieser Freundschaft kostenlos ausgeschenkt, allerdings mehr zur Freude der Delegation aus Gunzenhausen, da die Gastgeber ihr Nationalgetränk bevorzugten. So lief nicht nur der Abend dahin.


Am Montag wurde dann auch die Umgebung dieses schönen Fleckchens Erde besichtigt, indem man zu einem Bauernhof bzw. einer Mühlenausstellung, die allerdings mehr einer äußerst rentablen privaten Modellbauausstellung glich, fuhr und mittags auf einem von Frankreichs größten Seen mit dem Schiff die Landschaft genießen konnte. Und auch das Fünf-Gänge Menü wurde über die gesamte Fahrt von drei Stunden genossen, traditionell mit dem dazugehörigen Wein, versteht sich.


So dann ging dieser Tag auch sehr schnell zu Ende und es wurde langsam Zeit Abschied zu nehmen, da es Dienstag Morgen leider schon wieder losgehen sollte. So mancher konnte sich nur schwer von den (hier sei es noch einmal erwähnt) überaus aufgeschlossenen und gastfreundlichen Franzosen verabschieden. Doch schon bald, nach einigen Stunden auf der Landstrasse, kam man relativ in die Nähe der Grenze und schon wurden die Rufe nach Bratwürscht mit Sauerkraut oder Lebekäsweck laut. So mancher Traum wurde dann endlich, als man gegen zwölf Uhr nachts ankam, vielleicht noch erfüllt.

 

Auf jeden Fall hat es allen beteiligten sehr gut gefallen und man schmiedete mit den Gastgebern sogar schon Pläne für eine gemeinsame Fahrt  der Pfadfinder und dem Trachtenverein (genauer gesagt nur Eva und Tino) ins Nachbarland nächstes Jahr. Und die Erinnerungen an die Berge von Essen und Trinken werden bestimmt nicht so schnell schwinden. Vive la France et à Santé

 

Ein Beitrag von Stefan Ditz

09. - 11.07.2004 - Roverversprechen und Jugendfestival "CrossOver" in Eichstätt

Am Freitag den 09.07.2004 machten sich drei gut gelaunte Rover nebst Leiter und Stavo auf den Weg nach Eichstätt um endlich ihr lang ersehntes Roverversprechen abzulegen. Leider konnte unsere Anne wegen Krankheit nicht dabei sein.

 

Zuerst haben sich alle beteiligten Zeit genommen, um aufzuschreiben, was sie sich für die Zukunft wünschen bzw. was sie erreichen möchten. Diese „Briefe“ wurden dann in Umschläge verpackt und mit Wachs versiegelt.

 

Mit verbundenen Augen wurden die Rover an einen geheimen Ort geführt, an dem Sie Ihre Briefe vergraben haben. In ein, zwei oder drei Jahren werden wir die Briefe wieder ausgraben und so wird jeder sehen, ob sich seine Wünsche und Erwartungen bewahrheitet haben.

 

Ganz feierlich und vor traumhafter Kulisse (Eichstätt bei Nacht, Sternenhimmel...) hat Leiter Stefan seinen „Grüpplingen“ das „Versprechen“ abgenommen. Stolz waren sie, als sie endlich ihr rotes Tuch umhatten! Jeder der drei hat noch ein kleines Statement von Sabine bekommen bzgl. seiner Zeit bei den Pfadfindern. Hinter all dem wehte ihr neues Banner.

 

Nach mehreren vergeblichen Versuchen, mit nur einem Gaskocher Nudeln und Soße zu kochen, haben alle ganz „Nicht-Pfadfinderlike“ der Kälte nachgegeben und sind zurück in die WG von Stefan, haben dort gemütlich gegessen und sind dann zur Feier des Tages noch im Irish Pub versumpft. So musste man sich am nächsten Morgen mit einem ausgiebigen Brunch (Frühstück um 12) stärken.

 

Samstag nachmittag hat die Gruppe das „CrossOver“ am Residenzplatz besucht. Dort gab es verschiedene Stände sämtlicher Verbände, so z.B. KLJB mit Cocktail und Saftbar, Vorstellung der Aktionen „neu-LAND“ und „eternergy“, Basteln von Windrädern und Regenmachern, der DPSG mit Bierkästenklettern, Info- und Südafrikastand mit Kostproben.

 

Als gemeinsame Aktion der Jugendverbände und Dekanate konnte man den „Pray-Way“ besuchen, ein Gebets-Er-Lebnis zum Vaterunser in 7 Stationen.

 

Im Dom konnte man eine Ausstellung zur Aktion „kreuz-weise“ besichtigen und verschiedenes Infomaterial zum Weltjugendtag 2005 in Köln erwerben.

 

Abends fand ein Open-Air-Konzert statt, bei dem zuerst „Nkabom“ den Zuschauern mit Reggae und Afro Rhythm einheizte und anschließend die Alpenrockband „Luis Trinkers Höhenrausch“ mit Witz und Wahnsinn die Stimmung zum kochen brachte.

Zum Abschluß des Tages fand eine Mitternachtsvigil mit dem Weltjugendtagskreuz statt, an der die Gruppe mit Freude deplaziert partitizipierte.

 

Doch leider ging auch dieses Pfadfinderwochenende vorrüber und am Sonntag war es wieder Zeit zur Heimreise...

 

Ein Beitrag von Sabine Winkler

13.07.2004 - Weltjugendtagskreuz in Gunzenhausen

„Seid nicht überrascht, wenn ihr dem Kreuz auf eurem Weg begegnet. Hat denn nicht Jesus seinen Jüngern gesagt, dass das Weizenkorn in die Erde fallen und sterben muss, damit es reiche Frucht bringt? Ihr wisst es: nach der Auferstehung Christi wird der Tod nie mehr das letzte Wort haben. Die Liebe ist stärker als der Tod. (...)“

 

Dies sind die Worte, die Papst Johannes Paul II. den Jugendlichen der Welt ins Gedächtnis zurück rufen wollte, als er Ihnen das große Holzkreuz 1984 übereignete. Seitdem hat es in der Vorbereitung der Weltjugendtage viele verschiedene Länder besucht. Hunderttausende von Jugendlichen haben an diesem Kreuz gebetet. 

 

In diesem Jahr, dem XX. Jahrestag wurde das Kreuz feierlich in Berlin empfangen, von wo aus es durch ganz Deutschland pilgern und im kommenden Jahr Köln erreichen wird.

 

So hat das Kreuz auch die Diözese Eichstätt besucht. Am Dienstag, den 13.07.04 wurde es von einer Delegation der DPSG zusammen mit einigen Jugendlichen in Aha in Empfang genommen und von dort an der Altmühl entlang, über den Marktplatz zur kath. Kirche nach Gunzenhausen getragen. In der Kirche fand dann eine kurze Andacht zu Ehren des Kreuzes sowie eine kleine Vigil mit Taize-Liedern statt.

 

Am Mittwoch haben die Firmlinge das Kreuz weitergetragen zum Altmühlsee, von wo aus es mit dem Schiff weitergefahren ist.

 

Ein Beitrag von Sabine Winkler

31.07. - 07.08.2004 - Stammeslager auf der Schleuseninsel in Forchheim

Asterix & Obelix auf der Suche nach...

 

Vom 31.07. bis 07.08.2004 verbrachten ca. 60 Pfadfinder der DPSG Gunzenhausen eine aufregende Woche auf dem Zeltplatz "Schleuseninsel" bei Forchheim.

Am ersten Abend begrüßte Majestix die angekommenen Gallier im Dorf. Plötzlich trugen Asterix und Obelix einen Römer ins Lager. Dieser las einen Brief im Namen Cäsars vor. Der Kaiser lud die Gallier zu den römischen Spielen nach Forchum Romanum ein. Sollten die Gallier siegreich aus diesen Spielen hervorgehen, versprach er ihnen die Freiheit. Spontan sagten die Gallier zu. Dennoch breitete sich Skepsis unter den Dorfbewohnern aus. War das etwa eine Falle?

Um sich abzusichern, musste das Dorf erst einmal römersicher gemacht werden. Am Sonntag wurden also in sog. Workshops ein Lagerturm mit Bannermast und eine Hochfeuerstelle errichtet. Die Kinder konnten auch an einem 1. Hilfe-Crash-Kurs teilnehmen. Zur Verschönerung des Dorfes wurden Fahnen und Flaggen für die Zelte gestaltet und ein Pool gebaut. Für die Dorfbewohner wurden gallische Kleidung entworfen und Schmuck gebastelt.

Als Stärkung für die lange Reise nach Forchum Romanum sollte Miraculix einen Zaubertrank brauen. Dabei fiel ihm auf, dass noch diverse Zutaten fehlten. Da er selbst zu einem Druidentreffen musste und somit keine Zeit hatte, um die Zutaten zu sammeln, benötigte er die Hilfe der Gallier.

So machten sich am Montag alle Gruppen auf den Weg, um die fehlenden Zutaten zu suchen. Die Wölflings-Jungs wanderten zusammen mit den Frischlingen nach Forchheim und machten dort ein Stadtspiel. Die Wölflings-Mädchen unternahmen einen kleineren Hajk mit Übernachtung auf einer Waldlichtung und die schon älteren Jupfis „hajkten“ nach Ebermannstadt zur Burg Feuerstein. Die Rover entschieden sich für eine Bootstour mit anschließender Höhlenwanderung.

Am Dienstag kehrten alle zum Zeltplatz zurück. Abends hätte nun der Zaubertrank gebraut werden können. Miraculix war jedoch von seinem Druidentreffen nicht zurückgekehrt. Wieder breitete sich Panik unter den Galliern aus, denn ohne Zaubertrank hatten sie schließlich keine Chance gegen die Römer. Asterix versuchte alle zu beruhigen. Es wurden einige Übungen zur Stärkung der gallischen Kräfte durchgeführt. Die Wölflinge mussten einen Tisch hochheben, auf dem Obelix und Majestix saßen; die Jupfis trainierten ihre Schnelligkeit und versuchten flinker als Obelix Nägel in einen Baumstamm zu schlagen. Die Rover verloren beim Armdrücken gegen Obelix. Dennoch waren alle frohen Mutes, dass Miraculix ohne Probleme wieder gefunden werden würde.

Mittwoch wurden alle in Kleingruppen eingeteilt und auf die Suche (Postenlauf) geschickt. Dort erfuhren sie, dass Miraculix von den Römern entführt wurde und in den Thermen in Forchum Romanum festgehalten wird. Im Freibad konnte Miraculix dann endgültig befreit werden, indem die Gallier zwei Leitern einen symbolischen Schlüssel abjagten. Anschließend tobten sich alle noch etwas im Schwimmbad aus.

Abends konnte nun endlich der Zaubertrank gebraut werden. Dieser musste über Nacht dem Mondlicht ausgesetzt bleiben und ziehen. Donnerstag Morgen bekam jeder zur Stärkung für den langen Weg zu den Spielen einen Schluck Zaubertrank. Der Rest wurde dann in kleine Fläschchen abgefüllt, von denen jeder eine mitbekam. Unterwegs mussten sich die Gallier wieder einigen Aufgaben stellen. So mussten sie zum Beispiel durch Fühlen, Schmecken und Riechen unter Beweis stellen, dass ihre Sinne geschärft waren. An einem Posten wurden ihnen Fragen zur Wegstrecke gestellt, um zu überprüfen, ob die Gallier auch auf der Hut waren. Beim Fischweitwurf konnten sie beweisen, dass sie mit ihrer Lieblingswaffe umgehen können. In Rom angekommen wurden sie von einem Vertreter Cäsars begrüßt und auf die Spiele am Freitag vorbereitet.

Bei den Spielen, die die Gallier natürlich mit Bravur meisterten, mussten sie unter anderem durch schwingende Säcke hindurchlaufen oder Wasser transportieren und einen Stab balancieren.

Am Abschlussabend wurde der Sieg mit einem Festessen ums Lagerfeuer und anschließender Lagerdisco gefeiert.

 

Ein Beitrag von Sabine & Matthias Winkler, Steve Deuerlein

02. - 03.08.2004 - Roverhajk am Stammeslager

Die Georgsritter auf der Suche nach der geheimnisvollen Erdbeere

 

Nachdem die fehlenden Zutaten für den Zaubertrank feststanden, mussten sich auch die Rover auf die Suche begeben. Ihre Aufgaben war es, binnen zwei Tagen eine wohlschmeckende, traumhaft rote und überaus wohlgeformte Erdbeere aufzutreiben. Wie furchtbar! Wo bekam man um diese Jahreszeit nur eine Edbeere her?


Um das herauszufinden machten wir uns Montag morgens spontan auf die Socken, bzw. Badehosen und versuchten unser Glück per Kanu auf der nahegelegenen Wiesent. Zur Verstärkung hatten wir etwas Küchenpersonal dabei, um die geheimnisvolle Zutat auch richtig erkennen zu können. Wir grasten also den Fluss von Behringsmühle bis Streitberg ab und bezogen dabei durch einen geschickten (unabsichtlichen :) zick-zack Kurs auch weite Teile des Ufers mit ein. Aber erfolglos.


So beschlossen wir, die Suche am nächsten Tag nach einem ausgiebigen Frühstück am Pool fortzusetzen und uns diesmal auf unterirdisches Terrain zu begeben, nämlich in die Binghöhle. Zu unserer Enttäuschung erzählte uns der (Achsel-)Höhlenforscher nur etwas über merkwürdige tropfende Steine und Moos, aber nichts darüber, wo man Erdbeeren herbekommen könnte. Auf eigene Faust versuchten wir in einer nahegelegenen Höhle unser Glück, aber der Forscher schien recht zu behalten. An einem wunderschönen Aussichtspunkt machten wir Pause und unserer Anne wurde die Ehre zuteil auch endlich in den Kreis der Georgsritter aufgenommen zu werden. So musste sie, wie die anderen vor ihr, eine kleine Aufgabe erfüllen und bekam schließlich ganz feierlich ihre rover-rote Lilie mit Tuch. Nun war auch sie stolze Roverin mit Versprechen.


Wir beschlossen uns auf den Heimweg zu begeben und dabei nocheinmal die Augen offenzuhalten, um endlich an das Versteck der roten Früchte zu kommen. Da fiel es uns wie Schuppen von den Augen (als wir die Leuchtreklame sahen)! Es gab da ja noch den berühmten alten Mann, der jeden Montag und Donnerstag mit unglaublichen Sonderangeboten die Menschenmassen um sich zu scharen weiß, viele kennen ihn unter dem Namen "Aldi". Und tatsächlich: er hatte Erdbeeren in enormen Mengen und wir konnten es uns nicht verkneifen, gleich ein paar mehr mitzunehmen, die wir als Belohnung für unsere Mühen doch noch am gleichen Abend verputzten.

 

Ein Beitrag von Stefan Ditz

01.09.2004 - Neubau der Pfadfinderhütte am Osterberg

Neubau der Pfadfinderhütte am Osterberg

 

 

Jupfis spenden für den Osterberg

 

Der Diözesanverband Eichstätt der DPSG betreibt seit 1960 auf dem Osterberg bei Pfünz/Eichstätt einen Zeltlagerplatz. 1962 wurde das Gelände mit dem Bau einer Hütte zum Diözesanzentrum der DPSG erhoben.

Seitdem haben unzählige Kinder und Jugendliche den Osterberg besucht und von dort schöne Erinnerungen und prägende Erfahrungen mitgenommen. Diese Möglichkeit soll auch in Zukunft noch vielen Pfadfinderinnen und Pfadfindern offen stehen.

Obwohl das Diözesanzentrum immer mit sehr viel Energie gepflegt wurde, ging die Zeit an der Hütte und den sanitären Einrichtungen nicht spurlos vorüber. Die bestehende Hütte wurde vor 40 Jahren mit sehr einfachen Mitteln errichtet und eine Erweiterung bzw. grundlegende Sanierung ist nicht mehr sinnvoll bzw. möglich.

Deshalb soll das Diözesanzentrum am Osterberg in Pfünz bis Ende diesen Jahres ein neues Gesicht bekommen. In Zusammenarbeit mit dem Bischöflichen Bauamt ist ein gemeinsames Konzept für eine neue Hütte entstanden.

Leider ist so ein Projekt sehr teuer, deshalb bleibt - trotz entsprechender Zuschussanträge - der nicht unerheblicher Betrag von EURO 40.000,00 offen, der durch den Verband finanziert werden muss.

Aus diesem Grund hat sich die Jungpfadfindergruppe des DPSG-Stammes Gunzenhausen dazu entschlossen, die Diözese aus ihrer „Gruppenkasse“ zu unterstützen. In der Gruppenstunde haben die Kinder einen übergroßen Scheck im Wert von EURO 100,00 gebastelt, den sie dem Diözesanvorstand Oliver Brand feierlich überreicht haben.

Jede Spende hilft ein kleines Stück weiter. Falls auch Sie den Bau dieser Hütte unterstützen möchten, können Sie dies gerne mit einer Spende auf das Konto des Diözesanamtes St. Georg Eichstätt e.V. Nr. 107617160 bei der Ligabank BLZ: 750 903 00 tun.

Nähere Informationen zur Hütte finden Sie auch auf der Homepage des Diözesanverbandes Eichstätt www.dpsg-eichstaett.de.

 

Ein Beitrag von Sabine Winkler

Hier geht´s zu unserem Zeltplatz Altmühlsee Pavillon
Hier geht´s zu unserem Zeltplatz Altmühlsee Pavillon
Info´s zu Fairtrade Scouts
Info´s zu Fairtrade Scouts
Termine & Aktionen
Termine & Aktionen

Online suchen und Gutes tun!

Mit der Suchmaschine benefind könnt ihr im Internet suchen und gleichzeitig die DPSG unterstützen. Wie es geht, erfahrt ihr hier.

Suche: Das Web Diese Website
Online einkaufen und uns damit unterstützen. Unser Onlineshop.
Online einkaufen und uns damit unterstützen. Unser Onlineshop.
 wird überprüft von der Initiative-S