21.02.2003 - Pfarrfasching

2003 - der erste, aber nicht der letzte!

 

Schlappenball im Pfarrheim

 

Am 21.02.2003 feierte die Pfarrgemeinde Gunzenhausen erstmals Fasching im perfekt geschmückten Pfarrheim.

Als Pfadfinder haben wir natürlich auch daran teilgenommen und eine Cocktailbar aufgebaut. Die bei allen sehr großen Anklang fand.

Verschiedene Aktivitäten gab es auch, so wurde zum Beispiel Erwin Pelzig von Daniel Betz imitiert, ein Tanz vorgeführt, sowie ein Sketch zum Besten gegeben.

Natürlich wurde auch fleißigst zum breit gefächerten Musikrepertoire des Alleinunterhalters getanzt.

Ein Beitrag von Sabine Winkler

   

23.02.2003 - Stammesfasching

Hauptsache wir haben Spass!

 

Am 23.02.2003 feierten wir zusammen mit unseren Grüpplingen den Stammesfasching, bei dem heuer zum ersten Mal auch andere Kinder eingeladen waren.

Die Cowboys, Prinzessinnen Schlangen und Polizisten konnten sich bei Spielen wie „Reise nach Jerusalem“, „Luftballontanz“, „Limbo“ und vielen mehr austoben bzw. ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen.

Mit unserem DJ Matthias ging die Party ab und es wurde getanzt bis zum umfallen, als besonders beliebt erwiesen sich der Ententanz und die Polonaise.

Höhepunkt war die Maskenprämierung, bei der es natürlich keine Verlierer gab.

Man kann sagen, dass der Fasching 2003 ein voller Erfolg war und wir uns auf das nächste Jahr freuen.


Ein Beitrag von Sabine Winkler

29. - 30.03.2003 - Jahresaktion "Grenzenlos 1 - Quer durch Deutschland" in Erfurt

Auftaktveranstaltung der Jahresaktion 2003 in Erfurt

 

"Ich war dabei!"

 

„Ich war dabei!“ Das können nur wenige im Stamm Gunzenhausen behaupten, wenn es um das Thema „Jahresaktion der DPSG“ im Allgemeinen geht. Im Speziellen kann eine kleine Delegation unerschrockener Leiter aus unserer Runde seit diesem Jahr dennoch damit prahlen, bei der Eröffnungsveranstaltung einer solchen DPSG-Jahresaktion dabei gewesen zu sein!

„Grenzenlos – quer durch Deutschland“ so das Thema der Jahresaktion 2003, welche sich mit der Entwicklung der Pfadfinder in den „neuen“ Bundesländern befassen und den Bekanntheitsgrad der DPSG in ganz Deutschland steigern sollte. Dazu war der Ausgangspunkt dieser Aktion die Landeshauptstadt von Thüringen – Erfurt.

Am 29.03.2003 machte sich also eine kleine Gruppe von Leitern – Sabine, Eva, Matthias, Ditzi, Thomas und Bretze – auf den Weg ins Ungewisse und startete am frühen Morgen mit dem Pfarrbus Richtung Norden. Die Fahrt gestaltete sich schon als erste Bewährungsprobe, da es im Pfarrbus ohne Radio sehr langweilig sein kann. Abhilfe schaffte dazu nur ein mitgebrachter Gettoblaster, der dank seiner Batterieschwäche und seiner nicht vorhandenen Anti-Shock-Funktion für CD’s kaum geeignet ist. Daher musste immer ein passender Radiosender eingestellt werden. Diese Aufgabe erledigte Eva mit Bravour. Im weiteren Verlauf der Fahrt passierten wir die Skyline von Jena, die nach Meinung aller Mitgereisten den typischen DDR-Baustil aus Beton und geraden Formen verkörpert.

Kurz nach Mittag erreichten wir dann endlich unser Ziel – die Bischofsstadt Erfurt. Direkt zu Füßen des Doms war schon von weitem ein buntes Völkchen zu erkennen, bei dem es sich nur um Pfadfinder handeln konnte. Auf einer Bühne spielte eine Live-Band unter freiem Himmel, diverse Zelte drum herum sorgten für eine Art Lageratmosphäre. Nach unserer Meldung am Infostand wurden wir in den weiteren Verlauf des Programms eingeweiht. Nach der Eröffnungskundgebung sollte man sich in Gruppen zusammenfinden, die dann besondere Sehenswürdigkeiten in Erfurt besuchen können. Aha. Einem schmackhaften Mittagssnack im Essenszelt und einem kurzen Orientierungsrundgang um das Domgelände folgte das Programm des Diözesanverbands Erfurt, der mit allen verfügbaren Kräften am Werk war. Auf der Bühne startete die Begrüßung der vielen angereisten DPSGler (ca. 300-400 Leute) aus dem ganzen Bundesgebiet. Die Erfurter Leiter stellten sich mit einem kurzen Anspiel vor, das die Himmelsrichtungen darstellte, aus denen alle Teilnehmer gekommen waren und in die alle Teilnehmer an der Jahresaktion gehen würden. Dann wurden alle Anwesenden vom Bundesvorsitzenden begrüßt, sowie vom Stellvertreter des thüringischen Ministerpräsidenten. Sie wünschten allen Pfadfindern ein gutes Gelingen der Auftaktveranstaltung und einen tollen Start der Jahresaktion „Grenzenlos – quer durch Deutschland“.

Nach all diesen Grußworten begann dann das eigentliche Nachmittagsprogramm. Die Gunzenhäuser Delegation schloss sich einer Gruppe an, die die thüringische Staatskanzlei besichtigen konnte. Vor dem Gebäude wurden wir nach einem kurzen Fußmarsch von einem netten Herrn empfangen, der uns die sehenswerten Räume des Regierungssitzes präsentieren sollte. Drinnen verfolgten wir dann mit großen Augen die Ausführungen dieses Herrn und wandelten auf den Spuren eines Goethe und eines gewissen Napoleon. Insgesamt eine recht interessante Anlage. Zudem fand sich auf der Außenfassade das Maß einer „preußischen halben Ruthe“, die genau der Armspannweite von Bretze entsprach. Ditzi war quergelegt viel zu lang für dieses Maß. Aber wir hatten Spaß.

Nach Beendigung der Führung hatten wir die Möglichkeit, zum Dom zurückzukehren und dort eine weitere Führung mitzumachen, oder auf eigene Faust Erfurt zu erkunden. Wir entschieden uns für die zweite Variante. Auf unserem Weg durch die Innenstadt konnten wir verschiedene Baustile bewundern und echte „Thüringer Bratwürste“ probieren. Diese wurden von einer Dame im Hundekostüm kredenzt. Die spinnen, die Thüringer! Zwar sind auch diese Würste sehr wohlschmeckend, aber mit „Fränkischen Bratwürsten“ nicht zu vergleichen. Soviel dazu.

Im weiteren Verlauf unserer Erkundungstour besichtigten wir noch den Erfurter Marktplatz und eine festungsähnliche Anlage auf einer Anhöhe in der Nähe des Doms. Dort fand zur selben Zeit offenbar ein anderes Fest statt, denn dort waren sehr viele Leute bei Wein und Bier versammelt und lauschten festlichen Klängen. Wir wurden gerade noch Zeugen, als eine echte „preußische Garde“ den Platz verließ, bevor es dunkel wurde. Mit den Eindrücken eines sehr weitreichenden Panoramablicks über die Dächer von Erfurt kehrten wir zum Domplatz zurück, um zu sehen, was der Abend so bringen würde. Außerdem musste ja noch das Nachtquartier bezogen werden. Am Domplatz gab es für die hungrigen Mäuler einen Chili-Eintopf, den wir uns natürlich nicht entgehen ließen. Nach dem Essen waren alle Teilnehmer der Eröffnungsaktion noch zu einer kleinen Andacht im Kreuzgang des Doms eingeladen, die den spirituellen Teil der Veranstaltung bilden sollte. Im Kerzenlicht beteten und sangen wir für einen guten Verlauf der Jahresaktion.

Anschließend teilte sich die Menge wiederum in Gruppen, die wieder nach Hause fuhren, andere Gruppen, die irgendwo in Erfurt noch etwas unternahmen und solche Leute wie wir, die nicht genau wussten, was sie nun tun sollten. Wir fanden uns dann aber am „Lagerfeuer“ ein, das trotz der frischen Temperaturen neben dem Domplatz stattfand. Dort kamen wir dann auch mit verschiedenen Pfadis aus anderen Stämmen ins Gespräch, insbesondere mit einem auffälligen Typen namens „Olaf“ aus Gummersbach. Dieser Pfadfinder war über und über mit Aufnähern beklebt und hatte offenbar auch welche zu verkaufen. Wie ein Staubsaugervertreter verstand er es, seinen „Kunden“ die Ware schmackhaft zu machen. Auch wir blieben nicht verschont und konnten erst wieder ruhig schlafen, als wir ihm einige Aufnäher abgekauft hatten. So verlief der weitere Abend recht angenehm bei Feuer und Getränken.

Als es dann endgültig Zeit war, in die Falle zu gehen, raffte sich die Gunzenhäuser Gruppe auf, die Turnhalle zum Übernachten zu suchen. Leider war es dort schon ziemlich voll mit Leitern und Grüpplingen, dass man sich entschloss, in einer der Umkleidekabinen zu schlafen. Die Gunzenhäuser brauchten halt ihre Extrawurst. Mal davon abgesehen, dass hin und wieder jemand den Raum betrat, um auf die Toilette zu gelangen, war es eine recht ruhige Nacht.

Am nächsten Morgen erwachten wir relativ gut ausgeruht in unserer Umkleide und schafften es, zu verschwinden, bevor irgendjemand meckern konnte. Nach einem kurzen Frühstück im Essenszelt am Domplatz, begannen die ersten Aufräumarbeiten der Aktion. Da wir zu denen gehörten, die noch den Gottesdienst mitfeiern wollten, beteiligten wir uns natürlich, wie es sich für Pfadfinder gehört, fleißig daran und schleppten ein paar Tische an ihre Lagerstätte.

Vor dem Gottesdienst nutzte Ditzi noch die Gelegenheit, um mit der Gitarre ein paar bekannte Gassenhauer zum Besten zu geben. („Saufm, bis der Beidl bladsd“) Der Gottesdienst selbst wurde vom Bischof der Diözese Erfurt zelebriert und er wies in seiner Festpredigt darauf hin, dass die Pfadfinderschaft in Ostdeutschland noch Hilfe von den Stämmen aus den alten Bundesländern benötigt. Die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes übernahm wieder die Band vom Vortag. Alles in allem eine recht angenehme Feierstunde. Am Schluss wurden alle noch vom Bischof gesegnet und die gesamte Aktion unter den Schutz des Herrn gestellt.

Die Gunzenhäuser Gruppe packte im Anschluss wieder ihre Siebensachen und machte sich auf den Heimweg. Insgesamt eine gelungene Auftaktveranstaltung, auch wenn es recht wenig Teilnehmer waren und deutlich zu erkennen war, dass die Diözesanverbände im Osten noch in den Kinderschuhen stecken.


Ein Beitrag von Daniel Betz

   

28.05. - 01.06.2003 - Ökumenischer Kirchentag in Berlin

Pfadfinder auf dem ÖKT in Berlin

 

Da simmer dabei dat is prima!


Gemäß diesem Motto machten sich vom 28.05. bis 01.06.2003 vier Leiterinnen der DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg) zum ersten ökumenischen Kirchentag in unsere Hauptstadt auf.

Die Unterbringung auf dem von den verschiedenen Pfadfinderverbänden extra für den „ÖKT“ organisierten Zeltlager bot eine wunderbare Gelegenheit, viele der ca. 400 weiteren Pfadfinder kennen zu lernen.

Der Eröffnungsgottesdienst am Brandenburger Tor war der Auftakt zu vielen folgenden Highlights wie verschiedene Diskussionsforen, einem speziellen Kinderprogramm, einem Jugendbereich am Tempodrom sowie die abendlichen Konzerte von Bands wie Fury In The Slaughterhouse, Pur und den Prinzen am Brandenburger Tor.

Nicht zuletzt möglich gemacht haben diesen Kirchentag die ca. 5000 ehrenamtlichen Helfer beider Konfessionen, die überwiegend den verschiedenen Jugendverbänden angehören.
So organisierte der BdkJ Berlin z.B. eine sehr interessante und aufschlussreiche „historische Stadtrundfahrt“.

Die Fülle des Vielfältigen und Unterschiedlichen dieses „ÖKT“ wurde von einem Leitwort zusammengehalten „IHR SOLLT EIN SEGEN SEIN“. Dieser Zuspruch soll aussagen, was alle Christen glauben und bekennen, was ihnen Halt, Orientierung und Kraft zu Engagement und aktiver Mitgestaltung von Kirche und Gesellschaft verleiht.

Der „ÖKT“ bot also einen herausragende Chance, einander kennen zu lernen, in der Begegnung mit dem anderen das Eigene neu zu entdecken, voneinander zu lernen – und auch Gegensätze und Unterschiede beim Namen zu nennen, um miteinander an ihrer Überwindung zu arbeiten.

Wie im Abschlussgottesdienst vor dem Reichstag deutlich wurde, waren alle sehr zufrieden mit diesem ersten ökumenischen Kirchentag, so dass wahrscheinlich dessen Geschichte in Berlin ihren Anfang genommen hat.

 

Ein Beitrag von Sabine Winkler

 

21.06.2003 - Stammestag

Pfadfinder -

Kinder und Eltern unterwegs mit Kompass

 

Am vergangenen Samstag fand wieder der alljährliche Stammestag der DPSG Gunzenhausen statt.

Trotz der geringen Teilnehmerzahl brachen morgens drei Gruppen bestehend aus Eltern und Kinder zum gemeinsamen „Georgslauf“ auf.

Auf der 14,5 km langen Wegstrecke mussten sich die Gruppen dieses Jahr per Kompass zurecht finden und dabei jede Menge Aufgaben an verschiedenen Posten lösen.

So mussten sie zum Beispiel auf Zeit ein Zelt aufbauen – was für die geübten Pfadfinderkinder eine Kleinigkeit war -, ein römisches Wagenrennen veranstalten (siehe Foto) und sich gegenseitig durch ein „Spinnennetz“ aus Seilen befördern. An einem Posten konnten sie ihr Wissen über verschiedene Pflanzen unter Beweis stellen – die wohl lustigste aber auch nicht ganz einfache Aufgabe war es, ein Lied über den Stammestag auf die Melodie von diversen Kinderliedern zu dichten und dieses am Abend vorzusingen.

Nach der ebenfalls von den Pfadfindern gestalteten Vorabendmesse kam es dann endlich zur lang ersehnten Siegerehrung mit Preisen aus Gummibären und Holzplanketten mit der DPSG-Lilie, so war jede Gruppe ein Gewinner.

Beim abschließenden gemütlichen Beisammensein mit Grillen auf der Wiese hinter dem Pfarrheim waren sich alle einig dass dies trotzdem wieder ein gelungener Stammestag war.

Wir würden uns freuen im nächsten Jahr eine größere Teilnehmerzahl begrüßen zu dürfen.

Ein Beitrag von Sabine Winkler 

 

27.07. - 03.08.2003 - Wölflingsdiözesanlager in Finsterau / Bayerischer Wald

Diözesanlager der Wölflingsstufe der Diözese Eichstätt 2003

 

„Der Herr der Ringe“ lockt Pfadfinder nach Finsterau

 

Finsterau – Bayerischer Wald. Schauplatz eines der größten Spektakel, das dieser Sommer erlebt hat. Mit ca. 130 Teilnehmern fand vom 27.07. bis 03.08.03 auf dem Jugendzeltplatz Finsterau das DPSG-Diözesanlager der Wölflingsstufe unter dem Motto „Der Herr der Ringe“ statt. Die fantastische Story von J.R.R. Tolkien umfasst in groben Zügen das Leben von neun Gefährten aus Hobbits, Elben, Zwergen und Menschen, die das Schicksal mit dem „einen Ring der Macht“ in Verbindung bringt. Hinter diesem Ring ist das Böse in Gestalt Saurons her, der durch ihn unüberwindliche Macht bekommen kann. Aufgabe der Wölflinge war es bei diesem Zeltlager, den Gefährten zu helfen, den „einen Ring“ im Land „Mordor“ zu vernichten und damit die Macht des Bösen zu brechen.


Dementsprechend ging es gleich vom ersten Tag an auf dem Lagerplatz zu: Es wurden Befestigungen gegen Feinde von außen gebaut, ein Lagerturm und ein Lagertor errichtet, sowie eine Waldschänke für die trockenen Kehlen. Der zweite Tag war gekennzeichnet von kreativen Workshops, in denen die Kinder nützliche Fertigkeiten auf ihrem abenteuerlichen Weg nach „Mordor“ erlernen konnten: So wurden in kleinen Arbeitsgruppen Steckenpferde gebastelt, Rüstungen und Schwerter geschmiedet, Brot gebacken und Elben-Schmuck geknüpft. Mittwoch und Donnerstag waren den Gruppen für verschiedene Ausflüge in die Umgebung überlassen. Die „Panther“ aus Gunzenhausen, angetreten mit acht Teilnehmern, beobachteten im „Nationalpark Bayerischer Wald“ Wölfe, Wildkatzen und Bären und besichtigten am nächsten Morgen das Freilichtmuseum von Finsterau. Nach all diesen Vorbereitungen und Ausflügen hatte sich bei den Kindern eine regelrechte Vorfreude auf den Fortgang der Geschichte aufgestaut. Freitag Abend kam es dann zur lang ersehnten Auseinandersetzung mit den Schergen Saurons in Gestalt der Leiter. An den Enden eines Fußballfeldes aufmarschiert und bis an die Zähne bewaffnet, müssen beide Seiten wohl ein recht bedrohliches Bild abgegeben haben. Die „Schlacht“ stellte sich dann als ein groß angelegtes, friedliches Spiel Kinder gegen Leiter dar, das die Wölflinge klar für sich entscheiden konnten. Damit war der Weg frei nach „Mordor“. Abgerundet wurde das Zeltlager mit einem bunten Abend, bei dem jede Gruppe nochmals ihr Bestes zur Gestaltung beitrug, einer grandiosen Feuer-Spuck-Show und der feierlichen Vernichtung des „einen Ringes“ im großen Lagerfeuer.


Den positiven Rückmeldungen der Teilnehmer zufolge, hat das Zeltlager allen wohl einen Riesenspaß gemacht und wird wohl in dieser Art und Weise nicht das letzte gewesen sein. Da uns auch das wechselhafte Wetter im bayerischen Wald wohlgesonnen war, wurde das Lager vor allzu großer Hitze bewahrt und war damit auch von dieser Seite her ein voller Erfolg.

 

Ein Beitrag von Daniel Betz

22. - 31.08.2003 - Leiter- & Roveraustausch mit Stettiner Pfadfindern in Polen

Gunzenhäuser Pfadfinder fahren mit Eichstaetter Verstärkung nach Polen


Am Freitag, dem 22.08., fanden sich fünf kontaktfreudige Pfadfinder in Treuchtlingen zur Abfahrt nach Polen ein. Die Gruppe setzte sich aus drei Leitern und einem Rover aus Gunzenhausen zusammen. Der Initiator des Austauschprojekts, Christian Schneider aus Eichstätt, bildete den organisatorischen Kopf der Teilnehmer. Er knüpfte vor einigen Jahren Kontakte zu polnischen Pfadfindern und seitdem besuchen sich jedes Jahr Gruppen aus beiden Ländern.

Besagte Gruppe machte sich also auf nach Stettin, um dort ihre polnischen Kollegen zu treffen, und lies die Zeit nur so auf der Strecke, nämlich etwa neun Stunden. Spät abends fuhr dann ein bunt gemischter Haufen aus polnischen und deutschen Pfadfindern ins 80km südöstlich von Stettin gelegene Berlinek, um dort in einer alten Papiermühle zu übernachten. Die erste Zeit musste man sich mühsam auf Englisch unterhalten, bis sich langsam herrausstellte, dass unsere Nachbarn ausgezeichnet Deutsch sprechen und es noch besser verstehen. Das erleichterte die Konversation um einiges und so wurden ein paar Tage in der Mühle und ihrer reizvollen, ländlichen Umgebung gemütlich verquatscht. Man tauschte sich über alle möglichen Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Länder und Pfadfinderorganisationen aus. Die polnischen Kollegen überzeugten schon am ersten Abend mit ihren Sanges- und Gitarrenkünsten, nur eben auf polnisch!

Am Montag machte sich dann die Gruppe auf, um ein bißchen mehr vom Land zu sehen und fuhr, abermals neun Stunden, in die Masurische Seenplatte. Dort erwartete sie ein gut gefüllter Zeltplatz und eine Herberge des größten polnischen Pfadfinderzentrums, indem sie bis Freitag untergebracht waren. Der Platz lag perfekt, um die verschiedensten Freizeitangebote in Anspruch zu nehmen, nämlich auf einer Halbinsel. So wurde der See mit einer Segelyacht, Kanus und Kajaks erkundet, sein Umland zu Fuß und mit dem Fahrrad.

Die deutschen Pfadfinder wurden eingeladen an offiziellen Veranstaltungen und den sehr aufwendig zelibrierten Lagerfeuern teilzunehmen. Auffällig war, dass unsere Nachbarn den Begriff "Pfadfinder" viel militärischer und disziplinierter auffassten. So wurde zum Beispiel eine strenge Kleiderordnung bezüglich der Kluft eingehalten.

Am Freitagmorgen trat die Gruppe dann einen Teil des Rückweges an und besuchte eine Leiterausbildung an der Ostsee. Nach einem offiziellen Teil, bei dem die deutschen Pfadfinder ihre Organisation vorstellten und das polnische Fernsehen vor Ort war, fuhr man am Samstag zurück nach Stettin, um dort den Abschlussabend zu verbringen.

Am Sonntag, dem 31.08., ging der Fachkräfteaustausch von polnischen und deutschen Pfadfindern zu Ende.

 

Ein Beitrag von Stefan Ditz

 

15.09.2003 - Kirchweihfestzug

Am 15.09.2003 geschah die Heldentat des Jahrhunderts

 

Drache ist tot!

 

Ritter Georg tötet wildes Ungetüm! Sonst keine Verletzten

 

Die Pfadfinder des Stammes St. Marien trafen sich am Stellplatz 64 in der Reuthbergstraße um am diesjährigen Kirchweihumzug teilzunehmen. Ihr Thema: der heilige St. Georg tötet den Drachen. Der Sage nach war Georg ein tapferer Ritter, der die Menschen vor einem gefährlichen, bösen und feuerspuckenden Drachen rettete. Dafür wurde er heilig gesprochen und der Schutzpatron der Pfadfinder der DPSG, was bedeutet: Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg! Und da das Thema zum Umzug "Sagen und Legenden" hieß, wurde die Sage des mutigen Ritters Georg nachgestellt. So gegen 14:00 Uhr wurden dann Ritterkostüme angelegt und drei Kinder für die Darstellung des Drachen bestimmt. Auf dem Weg durch die Stadt mussten sich die Zuschauer öfters vor den Angriffen des abscheulich bösen Drachen in Acht nehmen und den heiligen Georg anfeuern, der sich mit dem Ungetier eine erbitterte Schlacht auf Leben und Tod lieferte. An vielen Schaulustigen vorbei wurde gefochten und gefaucht. Doch Georg erhielt Unterstützung von den mutigen Pfadfindern, vor allem den Wölflingen, die zur Hilfe bereit, aber in einem respektvollen Abstand hinterher marschierten. Vorneweg der Begleitwagen des Ritters, auf dem seine beiden Knappen mit Lanze, Schwert und Schild bereitstanden. So zog die Karawane durch die Stadt und schließlich über den Marktplatz, wo man von Sprecher und Ansager der Gruppen, Herrn Z. an Zinger, trefflich begrüßt und beschrieben wurde. Ob wir sein Lob als ausgezeichnet fachkundige Naturburschen verdient haben? Oder war etwa alles nur Spekulation und Klischee? Naja, der Drache ist jedenfalls tot, und das reicht!

 

Ein Beitrag von Stefan Ditz

 

02. - 05.10.2003 - Leiterwochenende in Rödental bei Coburg

Leiterwochenende auf dem Weinberg

 

Vom 02.-05.10.2003 hat die Leiterrunde ein Wochenende lang in der Nähe von Coburg verbracht. Auf einem Berg, umgeben von Wald, hatte das Jugendhaus die ideale Lage, um in Ruhe verschiedene Themen zu diskutieren und auch gemeinsam Aktionen zu planen.

So haben wir z. B. in Kleingruppen die jährlichen Gottesdienste zum Missio und Friedenslicht vorbereitet. Eine weitere Gruppe hat sich schon mal mit dem Stammeslager im August 2004 auseinandergesetzt.

Nachdem unsere Homepage (www.dpsg-gunzenhausen.de) auch mal wieder auf Vordermann gebracht werden muss, haben wir uns – wieder in Kleingruppen – einige Gedanken zu Gestaltung und Inhalt gemacht. Jeder Leiter hat ein Passwort bekommen und kann nun beliebig Artikel hochladen, bzw. Daten ändern, bearbeiten etc... Was unsere beiden Webmaster hoffentlich stark entlasten wird.

Zur Abwechslung und um das thematische etwas aufzulockern haben wir Traumfänger gebastelt, die bei allen sehr gut angekommen sind und bestimmt als Anregung für die eine oder andere Gruppenstunde gedient hat.

Den Abschluß des Wochenendes bildete die Leiterrunde, in der hauptsächlich die nächsten Termine und die Jahresplanung 2004 besprochen wurden.

 

Ein Beitrag von Sabine Winkler

   

03.10.2003 - Neue Website geht online!

Wir schaffen es noch im September

 

Das war das Ziel der Helden unserer Serie.

 

Nach langen Kämpfen und motivationellen Pausen haben wir es endlich geschafft, die Seite online zu kriegen...

 

Ein Beitrag von Matze

 

31.10. - 02.11.2003 - Gruppenwochenende der Jupfis in Ostheim

Ahhhh! Robbie Williams mit griechischen Wein in Ostheim

 

Vom 31.10. bis 02.11.2003 verlebten unsere Jupfis ein Wochenende im Jugendhaus in Ostheim.

Nachdem alle Zimmer aufgeteilt und die Schlafplätze eingerichtet waren, gönnten wir uns erst mal eine Brotzeit.

Als Einstieg wurde der Freitag Abend etwas ruhiger gestaltet mit Bingo und einem Impulsspiel, bei dem es darum ging, sich nur mit Händedruck zu verständigen.

Den Samstag Vormittag nutzten wir zur Erkundung des Dorfes in Form eines Dorfspieles.

Im ganzen Dorf waren blaue Steine versteckt, die es galt anhand von Fotos zu finden. Das war allerdings nicht ganz so einfach, da die Bilder im Jugendhaus auslagen und nicht von den jeweiligen Kleingruppen mitgenommen werden durften. Trotz des schlechten Wetters und der teilweise schwierig versteckten Steine wurden alle gefunden.

Nachmittags bildeten wir wieder zwei Kleingruppen, die sich jeweils ein Lied aussuchen und sich dazu eine Performance oder ähnliches überlegen sollten.

Eine Gruppe entschied sich für „Griechischer Wein“ und die andere für „Something Beautiful“ von Robbie Williams. Geschlagene drei Stunden haben die Gruppen damit verbracht, ein jeweils super „Video“ auf die Beine zu stellen.

Die Ergebnisse, die am Abend der kritischen Jury (Eva und Tino) vorgestellt wurden, konnte sich sehen lassen, zu griechischer Wein wurde der Besuch einer griechischen Taverne nachgestellt, bei dem Sirtakia getanzt und Karten gespielt wurde. Um etwas Spannung in die Geschichte zu bringen begannen zwei Tavernenbesucher einer Schlägerei, bei der zum Schluss ein Gast mit einer Weinflasche niedergeschlagen wurde.

Aber auch die Darbietung des Robbie Williams nebst Tänzern war eine reife Leistung. Während unser Robbie im Vordergrund „Something Beautiful“ trällerte, wurde im Hintergrund super synchron getanzt. Drei der Tänzer waren mit Bettlaken und Tüchern zu Backroundsängerinnen verkleidet, die sich bei einer Strophe mächtig an Robbie ranmachten.

Für die Jury war es keine leichte Entscheidung, welches „Video“ gewinnen soll. Schliesslich entschieden sie sich ganz knapp für „Griechischer Wein“, allerdings bekamen beide Gruppen einen Preis.

Abschluss war eine Nachtwanderung mit Gruselgeschichte, bei der natürlich keiner erschrocken ist.

Den Sonntag haben wir gemütlich ausklingen lassen, indem wir den Gottesdienst in Ostheim besucht und das ganze Haus von oben bis unten sauber gemacht haben.

 

Ein Beitrag von Sabine Winkler

   

20.12.2003 - Service der Pfadfinder: Nikolaus und Grampus klopfen an die Tür

GUNZENHAUSEN (man) – Er lässt Kinderherzen höher schlagen und gibt einen Vorgeschmack auf das Weihnachtsfest: Der Nikolaus. Am Samstag hat der Mann mit dem langen weißen Bart und dem Bischofsstab wieder alle Hände voll zu tun. Vorzugsweise wenn es draußen schon dunkel ist, wird er mit dem Grampus an diverse Türen klopfen, Lob und Tadel, aber natürlich auch das eine oder andere Geschenk verteilen.

Auch in der Altmühlstadt wird am 6. Dezember wieder der ein oder andere Nikolaus unterwegs sein. Doch die Arbeitszeit des ehemaligen Bischofs und seines Knechts beschränkt sich schon längst nicht mehr auf diesen einen Tag, in Kindergärten, Vereinen oder Mutter-Kind-Gruppen ist das berühmte Paar bereits jetzt anzutreffen. Der Altmühl-Bote nutzte nun die Gelegenheit, einmal hinter den Bart des Nikolaus‘ zu kucken und stieß dabei auf Matthias Altmann.

Der 29-Jährige ist für den Gunzenhäuser Stamm der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg, dessen Vorsitzender er auch ist, als Nikolaus im Einsatz. Bereits seit 26 Jahren bieten die hiesigen Pfadfinder diesen gern genutzten Service an und es macht ihnen ganz offensichtlich Spaß. Altmann zumindest streift das Nikolauskostüm heuer bereits im zehnten Jahr über.

Vier Teams à drei Personen sind rund um den 6. Dezember in Gunzenhausen im Auftrag der Pfadfinderschaft unterwegs. Insgesamt rund 40 Termine müssen absolviert werden, am Nikolaustag stehen vor allem Privathaushalte auf dem Plan. Natürlich kommen Nikolaus und sein Grampus nicht mit der Kutsche, allein der fehlende Schnee macht dies in hiesigen Breitengraden unmöglich. Nein, das Paar fährt mit einem ganz normalen Auto vor. Ein „Rentier“ ist dabei allerdings schon im Spiel, so nämlich die liebevolle Bezeichnung für die dritte Person im Team: den Fahrer. Der (oder die) spielt, neutral gekleidet, keine unwichtige Rolle. Schließlich muss jemand kurz vor dem eigentlichen Besuch die Geschenke und eventuelle schriftliche Instruktionen über zu lobende oder zu tadelnde Kinder abholen. So erspart er dem Nikolaus und seinem Grampus jede Menge Umzieherei Dann erst haben Matthias Altmann und sein jeweiliger Partner ihren Auftritt. Ein bedeutungsschwangeres Klopfen an der Tür signalisiert den meisten Kindern, was da jetzt auf sie zukommt. Unter die Vorfreude mischt sich in der Regel, zumal bei den kleineren Kindern, eine ganz gehörige Portion Respekt und nicht selten ein kleines bisschen Angst. Mit einer vorweihnachtlichen Geschichte und ein paar Fragen gelingt es Altmann meist, die gespannte Atmosphäre zu lockern, bevor er einen Blick in sein goldenes Buch wirft.

Nicht mit dem Nikolaus drohen.
Eine Respektperson, das darf und soll der Nikolaus durchaus sein. Überhaupt nicht gern sehen es allerdings Altmann und seine Kollegen, wenn der Nikolausbesuch wie ein Damoklesschwert über einem Kind hängt. Es ist dem 29-Jährigen sogar schon einmal passiert, dass er einen Besuch abbrechen musste, so sehr fürchtete sich das Kind vor ihm. Das ist natürlich überhaupt nicht Sinn der Sache, die Kinder, so Altmann, sollen vor dem Nikolaus keine Angst haben. Daher bittet er die Eltern im Vorfeld auch immer, mehr Lob als Tadel zu notieren, damit sich der ehemalige Bischof bei den Kindern nicht unnötig unbeliebt macht. Je älter die Kinder sind, desto klarer ist ihnen natürlich, dass der Nikolaus nur ein verkleideter ist. Allerdings ist es Altmann selbst noch nie passiert, dass sich die Kinder entsprechend äußern, ihn auslachen oder gar an seinem – falschen – Bart herumzupfen. In der Regel, so Altmanns Erfahrung, werden selbst Kinder an der Grenze zum Jugendlichen noch von dem ganz besonderen Flair eines Nikolausbesuchs gepackt, erst recht, wenn kleinere Geschwister dabei sind.

Besonders stimmungsvoll ist es natürlich, wenn es zum Nikolausbesuch bereits den ersten Schnee gibt. Doch die weiße Pracht kann auch sämtliche Planung über den Haufen werfen. So geschehen erst vor vier Jahren, als nur die Termine im Stadtgebiet wahrgenommen werden konnten. Alle auswärtigen Besuche mussten wegen dichtem Schneetreiben abgesagt werden. Dieses eine Mal wäre der Nikolaus mit einem Schlitten und einem echten Rentier tatsächlich weiter gekommen.

Geld für brasilianisches Kinderheim
Mit ihrem Einsatz als Nikolaus erfreuen Altmann und seine Mitstreiter – alles ehemalige Pfadfinder des Gunzenhäuser Stamms – nicht nur hiesige Kinder. Die Sache dient auch einem guten Zweck, und deshalb funktioniert der Nikolausdienst auf Spendenbasis. Denn die Hälfte der Einnahmen kommen einem Kinderheim in Brasilien zugute. Die andere Hälfte wird für die Arbeit des Gunzenhäuser Stamms verwendet. Rund 500 Euro kommen im Schnitt pro Jahr zusammen.

Im wirklichen Leben hat Altmann übrigens relativ wenig mit der heilen Welt, für die der Nikolaus sicher ein Symbol ist, zu tun. Dann fährt der 29-Jährige, der heute in Petersaurach wohnt, ganz andere Einsätze, und zwar für die Nürnberger Kripo. Dort ist er im Kriminaldauerdienst tätig, der bei Unfällen, Suiziden oder Verbrechen oft für die erste Spurensuche zuständig ist.

Doch zurzeit hat Altmann Urlaub und genießt mit leuchtenden Kinderaugen und Kerzen die schönen Facetten der Weihnachtszeit. Wer den Nikolausdienst der Gunzenhäuser Pfadfinder noch kurzfristig buchen will, kann sich am heutigen Donnerstag unter 09872/955940 melden, ein paar Kapazitäten haben die vier Teams laut Altmann noch. Das Einsatzgebiet reicht über die Stadtgrenzen hinaus und zwar etwa von Mitteleschenbach und Merkendorf bis Westheim und von Cronheim bis Rittern.

 

Ein Beitrag von Altmuehlbote 03.12.2003

 
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