01. - 04.08.2002 - Stammeslager in Goldbühl

 

GOLDBÜHL – Vier Tage lang konnten Gunzenhäuser Pfadfinder bei einem Zeltlager unter dem Motto „WWW – Walking, Water, Workshops“ Außergewöhnliches erleben.

 

Schon die Reise zum Stammeslager war das erste Abenteuer. Die „Scouts“ mussten den Weg nach Goldbühl von Gunzenhausen aus selbst finden. Auf dem Weg hatten die Kleingruppen an verschiedenen Posten Aufgaben zu erfüllen. An den verschiedenen Stationen galt es zum Beispiel die Gruppenleiter auf Kinderfotos wiederzuerkennen, sich ungesehen möglichst nahe an den nächsten Leiter heranzuschleichen oder das Wissen in Erster Hilfe unter Beweis zu stellen. Der weitere Weg war an einer Station mit Karte und Kompass selbst zu ermitteln. Während des Fußmarsches machten die Teams noch jeweils ein Liebesgedicht an einen Leiter.

 

Am Ziel angekommen ging es ans Aufbauen der Zelte. Mit der Unterstützung der Größeren meisterten auch die Kleinsten diese Aufgabe mit Bravour. Die kleinen Behausungen hielten dann auch einem nächtlichen Gewitterregen stand, sodass am nächsten Morgen alle ausgeruht in den Tag starten konnten. Passend zum zweiten W „Water“ wurde eine „Beachparty“ geplant. Dazu bauten die Pfadfinder unter anderem einen Pool mit Dusche, ein Volleyballfeld und als absoluten Hit eine 30 Meter lange Wasserrutsche. Zum Ausklang des Tages wurde eine Disco mit Hits, die von „Löwenzahn“ bis „Black Suits Comin´“ reichten veranstaltet. Zum Lagerhit wurde der Ohrwurm „Jetzt ist Sommer“ von den „Wise Guys“ erklärt. Der Höhepunkt der Party war die Wahl von Miss und Mister Goldbühl.

 

Der nächste Tag stand unter dem Zeichen des dritten W „Workshops“. Von zehn Themen konnten sich die Teilnehmer jeweils vier auswählen. Das reichhaltige Angebot reichte vom Bau von Schwedenstühlen, Didgeridoos, Fackeln und Knotenbrettern bis zur Gestaltung von Tüchern, Wimpeln und Schlüsselanhängern. Weiter konnte man Massagetechniken erlernen oder sich im Bodypainting üben. In einem anderen Workshop wurde der Lagergottesdienst vorbereitet.

 

Während des von Stadtpfarrer Christian Konecny gehaltenen Gottesdienstes legten eine Grußße junger Pfadfinder ihr Wölflingsversprechen ab, auf das sich der Nachwuchs gut vorbereitet hatte. Von Gottesdienst und Versprechen angezogen besuchten auch einige Goldbühler die Zeltstadt. Den Abend verbrachten die Pfadfinder in fröhlicher Runde bei Gitarrenspiel und Gesang am Lagerfeuer.

 

Am letzten Tag waren die Eltern der Kinder im Lager zu Besuch. Bei Gegrilltem und kühlen Getränken wurden Lagererlebnisse berichtet. Bevor alle nach Hause gingen, wurde im Abschiedskreis das Pfadfinderlied gesungen.

 

Ein Beitrag von Stephan Deuerlein 

05. - 10.08.2002 - Kandersteg/Schweiz

Stammeslager der Pfadfinder, Rover und Leiter in Kandersteg / Schweiz

 

Pfadfinder suchen Abenteuer auf internationaler Ebene

 

 

Vom 05. - 10.08.2002 verbrachten 22 Pfadfinder (ab 14 Jahren) der DPSG Gunzenhausen eine aufregende Woche im internationalen Weltpfadfinderlager in Kandersteg in der Schweiz. Mit dabei waren Pfadis, Rover und Leiter, die sich nach dem Stammeslager in Goldbühl noch mehr Spaß, Abenteuer und schönes Wetter erhofften.


Nach einer anstrengenden Busfahrt im strömenden Regen erreichten wir gegen 6:00 Uhr morgens das Ziel südöstlich von Bern und zur Freude aller kam die Sonne über dem Zeltplatz heraus. Mit seinem phantastischen Bergpanorama und einer Kapazität von fast 1200 Leuten zieht das Pfadfinderzentrum Gruppen aus allen Teilen der Welt an. Während unseres Aufenthalts machten wir Bekanntschaft mit Österreichern, Engländern, Italienern, Amerikanern, Holländern und sogar Indern. Sie alle waren von den angebotenen Aktivitäten und dem Rahmenprogramm der Zeltplatz-Organisatoren mit Großfeuer, Beach Party und Grillabend begeistert. Trotz des weitgehend schlechten Wetters ließen wir uns den Spaß nicht verderben und stellten im Verlauf der Woche unsere Kräfte beim Wildwasser-Raften, Klettern, Mountainbike fahren und einer Gletscherwanderung auf 2700 m Höhe unter Beweis. Bei diesen Unternehmungen erwiesen sich die Gunzenhäuser Pfadfinder als außerordentlich abenteuerlustig und flexibel, war doch für jeden Geschmack etwas dabei. Leider musste die geplante Sonnenaufgangswanderung auf einen Berggipfel um 3:00 Uhr morgens wegen Regens abgesagt werden. Als Entschädigung verbrachten wir den letzten Abend mit Pfadfindern aus Österreich, der Schweiz und Großbritannien bei Gitarrenspiel und Kerzenschein im gemütlichen Gemeinschaftszelt. Dabei wurde wieder einmal deutlich, wie leicht es doch ist, über Nationalitäten und Sprachbarrieren hinweg miteinander zu feiern und Spaß zu haben. Leider war die Zeit mal wieder viel zu kurz, denn alle Beteiligten waren mit der Tour sehr zufrieden und würden die Aktion gerne wiederholen.

 

Bericht von Daniel Betz & Stefan Ditz

25.12.2002 - Restmünzen-Sammelaktion

Jede Münze hilft - Eine gemeinsame Aktion von MISEREOR und der DPSG

 

Georgspfadfinder sammeln alte Münzen


Gulden, Lira oder Drachmen haben demnächst nur noch Erinnerungswert. Wer im kommenden Jahr mit alten Urlaubsmünzen und -scheinen seinen Kuchen im Strandcafé bezahlen will, wird im Euro-Land böse Kellnerblicke ernten. Doch mit bald wertlosem Metall kann man durchaus noch wertvolle Hilfe leisten. In Gunzenhausen beteiligen sich die Pfadfinder vom Stamm Sankt Marien Gunzenhausen an der Aktion „Jede Münze hilft“, die gemeinsam von der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) und dem katholischen Entwicklungshilfswerk MISEREOR getragen wird.

 

Anlässlich der Währungsumstellung wurde die Aktion organisiert, an der sich bundesweit die katholischen Pfarrgemeinden, Weltläden und die Georgspfadfinder beteiligen. „Wenn der Euro kommt, erhalten viele Länder Europas eine gemeinsame Währung“, so Misereor-Hauptgeschäftsführer Josef Sayer. Und Stephan Jentgens, DPSG-Bundesvorsitzender, ergänzt: „Rest-Devisen werden dann von den Banken nicht mehr umgetauscht. Aber trotzdem haben sie noch einen Wert.“

 

Das gespendete Rest-Urlaubsgeld – und natürlich auch andere Münzen und Scheine aus aller Welt – ist bestimmt für Projekte der Aktionspartner Misereor und DPSG. Unterstützt werden Maßnahmen für Kinderarbeiter in der indischen Teppichindustrie, Straßenkinder in Brasilien und Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in Bosnien-Herzegowina. Ein weiterer Teil des Aktionserlöses ist für die Kinder- und Jugendarbeit der Pfadfinder vor Ort bestimmt. Über eine Fachorganisation wird das gespendete Geld umgetauscht.

 

Auch Sie können die Pfadfinder unterstützen, in dem Sie ihre Restmünzen sammeln und in den Gottesdiensten der katholischen Pfarrgemeinde in den bereitgestellten Sammelbehälter in der katholischen Stadtkirche Sankt Marien einwerfen. Sie können es auch im katholischen Pfarrbüro in der Nürnberger Straße 29 abgeben oder direkt bei den Pfadfindern während ihrer Gruppenstunde im Pfarrheim in der Nürnberger Straße. Die Gruppenstundenzeiten finden Sie dort an der Tür bzw. im Internet unter www.dpsg-gunzenhausen.de.

 

Weitere Informationen zu „Jede Münze hilft“ gibt es im Internet unter www.restmuenzen.de.

 

Ein Beitrag von Matthias Altmann (Auszug aus Zeitungsbericht im Altmühlboten im Dezember 2001)

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